bis zum Ausbruche des pcloponnesischcn Krieges.
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einen so wichtigen Punkt zu behaupten. Der König überließ die Ver-theidigung der Grenzen den Satrapen und diese scheuten Anstrengungund Aufwand des Kampfes. Für Athen war der Platz von großerWichtigkeit wegen des Holzes, das die dortige Gegend zum Schiffbauliefern konnte und wegen der Verbindung, die dadurch zwischen Chal-cidice und dem Chersones hergestellt wurde. Unmittelbar darauf wurdedie Insel Scprus gewonnen und Cimon führte von dort einen gehar-nischten Leichnam als den des Theseus nach Athen, der ein ähnlichesPfand der Herrschaft zu gewähren schien, wie es der Leichnam desOrestes für Sparta gethan hatte. Die Insel wurde von einer atheni-schen Kleruchie besetzt, wie bald nachher auch mit Lemnus und Jmbruögeschah. Diese Fortschritte scheinen die Perser zu einer neuen Rüstungvermocht zu haben, denn da im I. 469 Cimon, nachdem das ägäischeMeer von den Persern gereinigt war, den Krieg an die Südküste Klein-asi'ens verlegte, traf er in der Nähe von Aspendus in Pamphylien,an der Mündung des Eurpmedon, eine Flotte und ein Landheer derPerser, die er nach einander an einem Tage entscheidend schlug. Alser im I. 468 den Chersones, wo er ohne Zweifel als Erbe des Mil-tiades auch eigene Güter besaß, ganz in athenische Gewalt gebracht,hatte er die Narier, die im I. 466, und die Thasicr, die im I. 465sich empörten, zu bezwingen. Die Bezwingung der Thasier erheischteeine dreijährige Belagerung ihrer Stadt und während derselben würdendie Spartaner Athen, unter dem Vorwände, dessen bedrängte Bundes-genossen schützen zu wollen, angegriffen haben, wenn sie nicht selbst voneinem Aufstande im eigenen Lande bedroht gewesen wären. Spartawar durch ein gewaltiges Erdbeben im I. 465 in Schutt gelegt wordenund, hätte nicht König Archidamus, der Enkel und Nachfolger des Leo-tychides, noch während des Erdbebens die Spartaner durch Trompeten-schall zu den Waffen gerufen, so wären die Heloten mörderisch über siehergefallen. Einem Aufstande vermochte Sparta auch so nicht vorzu-beugen. Periöken schlossen sich an die Heloten an und ganz Messenienerhob sich. Nach vergeblichen Versuchen, Jthome zu erobern, fordertensie die Athener zur Hülfe auf. Auf Betreiben Cimons, dem die Er-haltung der Eintracht zwischen den beiden Hanptstaaten Griechenlandsam Herzen lag, wurde dieselbe bewilligt und er selbst führte im I. 461ein Heer nach dem Peloponnes. Doch bei der schon vorhandenenSpannung erwachte in den Spartanern, als sie den Aufstand mit Hülfeihrer peloponnesischen Bundesgenossen bezwingen zu können glaubten, derWunsch, sich der Athener zu entledigen und es erfolgte ihre Entlassungin einer von ihnen für schimpflich gehaltenen Weise. Dieses Ereignißwar entscheidend für das Verhältniß Cimons zu Athen und Athenszu Sparta.