bis zu dem Ausbruche des peloponnesischen Krieges.
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seinem Rückzüge nicht mehr gefunden, zu zerstören. Als er nun mitder Flotte heimkehren wollte, blieb Xanthippus, der athenische Befehls-haber, mit seinem Theil der Flotte zurück, um in dem Chersones, aufden als ehemalige Herrschaft des Miltiades Athen Ansprüche hatte, festenFnß zu fassen, was auch mittelst der Eroberung der von den Persernbesetzten Stadt Sestos geschah. Neue Seeunternehmungen unter spar-tanischer Leitung galten der Befreiung der Griechen auf Cppern undder Wegnahme der durch ihre Lage überaus wichtigen Stadt Byzanz.
! In Cypern sah man wegen seines Vorrathes an Schiffbauholz undseiner natürlichen Häfen einen Stützpunkt für fernere Angriffe und Unter-nehmungen persischer Flotten gegen Griechenland, und der Meerengen, dieI Europa von Asien trennen, mußte man sich versichern, wenn man per-fischen Heeren den Nebergang wehren wollte. Diese Waffenthaten be-ll schloffen die gemeinschaftlichen Unternehmungen im I. 477. Daranhatten auch mehrere der Inselstaaten sich betheiligt. Ihnen war Spartal in der Nolle eines die Angelegenheiten von Griechenland leitenden Staa-tes fremd. Jetzt aber schien es den Vorrang, den es vor den persischenf Kriegen bei den Staaten des peloponnesischen Bundes besessen und denwährend des Krieges um der Einheit willen selbst Athen sich hatte ge-! fallen lassen, auch bei diesen geltend machen zu wollen. Dies mußteum so mehr Widerspruch erregen, als Pausanias sie hart und roh be-^ handelte und sich dadurch von den athenischen Heerführern, Aristides undi! Cimvn, sehr nachtheilig unterschied. Daher kündigten Lesbos, Chios undSamos den Spartanern den Gehorsam auf, um sich freiwillig denAthenern unterzuordnen. So ward die kaum betretene Laufbahn den^ Spartanern verschlossen, während die Athener dieselbe weiter zu verfol-gen die größte Aufmunterung erhielten. Es entsprach auch dem Cha-rakter der Spartaner und ihres Staates, den Schauplatz der durch denKrieg aufgeregten Kräfte zu verlassen. Sie machten an Pausanias die! Erfahrung, daß dort sich Gefahren für sie entwickelten. Dieser hattef einen Stolz und eine Herrschsucht gezeigt, wie sie mit der Stellungeines spartanischen Königs unvereinbar waren. Man beschuldigte ihn!- sogar eines verrätherischen Einverständnisses mit dem persischen Könige.^ Obgleich er, nach Hause gerufen, der diesfälligen Anklage nicht unter-f legen war, ergaben sich bald dringendere Beweise gegen ihn. Er begabsich, ohne vom Staate einen Auftrag zu haben, nach dem Hellespont! und, da er sich hier vor den Athenern nicht sicher glaubte, nach Troas,f wo er mit dem zu Dascylium wohnenden Satrapen Verhandlungenß Pflog, die ihn mit persischer Hülfe zu einem Gewalthaber in Griechen-!,! land machen sollten. Nach abermaliger Zurückberufung wurde er über-führt und erlitt in einem Tempel, wohin er sich geflüchtet, da man ihndort einschloß, den Hungertod. Die Spartaner aber mochten die Fort-
Kiesel, Weltgeschichte. I.