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Die Grieche» vor dem Kampfe mit den Persern.
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Sinnbild griechischer Tätigkeit wurde. Die Bekanntschaft mit fremdenVölkern ließ göttliche Wesen, an die sich verwandte Vorstellungenschlossen, kennen lernen und so zogen die Griechen Thaten, die von diesen !fremden Göttern überliefert waren oder deren Natur entsprachen, inden Kreis der Mythen von Herakles. So sind auf ihn Wanderungendes lyrischen Melkarth übertragen und ist sein Ende durch die Selbst-verbrennung auf dem Oeta mit ähnlichen Vorstellungen umgeben, wiejene sind, welche im Orient auf die Gestaltung der Geschichte des Sarda-napal eingewirkt haben.
9. Das ostwärts von Phocis gelegene Böotien hat seinen Namenvon einem Volke äolischen Stammes, welches in Folge der thessalischen !Wanderung die Gegenden um den unteren Cephissus, den kopaischen !See und den Asopus eingenommen hat. In der Zeit vor seinem Er-scheinen waren außer den am Helikon sitzenden Thraciern die Minyer 'und die Kadmeer die Bevölkerung des Landes. Hier hat im Gegen-sätze zu den westlicheren und nördlicheren Landschaften das staatlicheLeben sich in Folge der Entstehung von Mittelpunkten weiter ansgebil-det. Für die Minyer ist Orchomenus, für die Kadmeer und die BöoterTheben der Mittelpunkt. Die Minyer waren reich und mächtig durchden Ertrag des Ackerbaues in den fruchtbaren Niederungen und durchausgedehnten Seehandel. Sie hatten ursprünglich im südlichen Theilevon Thessalien gewohnt und waren von Acolern theils unterworfentheils verdrängt worden. Nichts destoweniger hatte sich dort ihr Name >erhalten, sei es, daß derselbe berühmt genug war, um von den Aeolern Iangenommen zu werden, sei es, daß sie neben und mit den Aeolern ^dort in einer gewissen Selbstständigkeit blieben. An ihren Namen ^knüpft sich die Sage von dem Zuge der Argonauten, der unter Jasonvon dem Hafen Jolkos am pagasäischcn Meerbusen nach der Landschaft ^Kolchis am südöstlichen User des Pontus geht, um das goldene Vließ >leines Widders zu holen, auf dem einstens Phrirus, ein Enkel des Aeo-lus, durch die Luft entrückt worden ist, um nicht, wie cS ein Orakel- ^sprach gerathen, zur Abwendung von Unfruchtbarkeit der Felder geopfert tzu werden. Die Helden, welche mit Jason die Fahrt machen, werden .!Minyer genannt und die Grundlage des Mythus bilden neben eigen-thümlichen dem Götterdienste ungehörigen Vorstellungen die Erinnerungen ^an kühne Seefahrten der Minyer. Der Mythus war mächtig genug, jum eine Menge mythischer Personen, die ursprünglich anderen Gegenden ^und Vorstellungskreisen angchörcn, wie Orpheus und Herakles, an sich stzu ziehen, durch Annahme der Abstammung anderer Helden von den s'Argonauten mit anderen Mythen in Verbindung zu treten und im Laufe stder Zeit eine immer größere Erweiterung zu erfahren. In Böotien §lebte das Andenken der Minyer fort durch die Kunde von dem dereinst t