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1 (1855) Die vorchristliche Zeit
Entstehung
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32 Tang und Gliederung der vorchristlichen Geschichte.

Behar, genannt, den seine Anhänger als neunte Verkörperung desWischnn ansahen und den sie, vielleicht in sinnbildlicher Bezeichnung derimmer neue Völker unterwerfenden Lehre, durch fortdauernde Seelen-wanderung sich verjüngen ließen. So führt auch diese Bewegung einer-seits in der Auffassung ihrer Entstehung und ihres Fortganges in altin-dische »»geschichtliche Vorstellungen zurück und anderseits in ihren Er-gebnissen noch weiter in den fernsten Osten über die Grenzen des welt-geschichtlichen Schauplatzes hinaus. Dagegen versetzt sie sich im Schama-nismus in Sibirien mit Elementen des Fetischdienstes, und borgt imLamaiömus in Tibet in manchen Einrichtungen einen äußeren Scheinvom Christenthume.

5. Jenseits der Gränze des weltgeschichtlichen Schauplatzes liegtnoch ein Reich, das sich einer früheren Civilisation rühmen kann, ohnezur Cultnr cmporgestiegcn zu sein. Eine gewisse Stufe der Entwicklunghatten die Chinesen, nach ihren Seidenwürmern von den westlichen Na-tionen im Alterthum Serer genannt, früh erreicht, sind aber auf der-selben für so lange stehen geblieben, als nicht das Christenthum dasVolk zu neuem Leben erweckt. Die Bevölkerung, welche der Trägerder Civilisation ist, leitet sich aus den Gegenden her, wo der mongolischeund kaukasische Stamm sich von einander scheiden und bewahrt Erinne-rungen, welche beweisen, daß er einst der Quelle heiliger Uebcrlieferungnahe gestanden. Die Richtung aber, welche das Volk in seiner Ent-wicklung genommen, schließt alle Analogie mit den weltgeschichtlichenVölkern eben so sehr aus, wie es ohne Einfluß auf deren Geschicke undohne Gewinn von deren Entwicklung geblieben ist. Vor Einführung-des Buddhaismus oder der Religion des Fo und des auf ihr beruhendenvon den Bonzen geleiteten Götzendienstes, der übrigens die höherenClassen sich nicht unterwarf, hat das Volk eigentlich gar keine Religiongehabt, da das Bewußtsein der Abhängigkeit von göttlicher Macht undder Glaube an Unsterblichkeit fehlte. Seltsamer Weise waren im Ge-gensätze hierzu alle auf Befriedigung des sinnlichen Bedürfnisses zielen-den Künste zu hoher Vollkommenheit gediehen. Fette Heerden und er-giebige Felder, Schleusen und Canäle, volkreiche und gewerbthätigeStädte, künstliche Geräthe und Webereien sind der Stolz des Volkes,das ein Bemühen um geistige Güter weder zu schätzen noch zu begreifenvermag. Seine Negierung ist ein aus ursprünglich patriarchalischenVerhältnissen erwachsener Despotismus, der um so unnatürlicher werdenmußte, je mehr er der religiösen Grundlage entbehrte und über jegrößere Länderstrecken seine Herrschaft sich verbreitete. Die Werkzeugedieser Regierung sind das vielfach, gegliederte, seine Aufsicht und Leitungauf alle Richtungen der menschlichen Thätigkeit, auch die industrielle undliterarische, erstreckende Maudarinenthum und die geistige Macht, vermittelst