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5 (1830)
Entstehung
Seite
38
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88 Antwort auf eine im Aufträge des nieder» Wlcrus zu Cot»

Es sind aber auch diese Streitigkeiten nicht äußerer Güterwegen erregt worden, wie die römischen Ackcrgesetze *). Um dasLicht der Lehre handelt sich'»; dieses wünschen wir zu wahrenund zu erhalten. In Betreff äußerer Besitzthünier und der Herr-schaft mögen Die derathseylagen, deren Sache cs ist, ungeachtetwir gewiß auf Nachsicht die gerechtesten Ansprüche haben, wennes uns schmerzt, daß fromme Geistliche und arme Schullehreram Hungcrtuche nagen, und wenn wir bitten, daß. man ihneneinen mäßigen Unterhalt gewahren, und die wissenschaftlichen Be-strebungen unterstützen wolle. Mag cs, wenn sie so wollen, be-deutende Collegien edler Männer geben, deren Tugend und Ein-fluß dem Staate Nutzen bringen könne! Wer tadelt das? Esist außerdem noch genug Kirchenvermögen übrig, von dem dieGeistlichen unterstützt, und die Wissenschaften gefördert werdenkönnen. Auch wißt IhrDelecti" recht gut, daß die Kanonesdie Sorge für diese Angelegenheiten Denen empfehlen, so Kirchenund Staaten regieren.

Daß Ihr aber sprecht, die Reformation schnappe nach denBesitzungen des Klerus, das sei der Christus, dem wir dienten;darauf erwiedere ich so gemäßigt als möglich: daß dem Bucer,wie den Fürsten und vielen Andern schweres Unrecht angcthanwird; ich will den Vorwurf nicht zurück geben; denn welche vonbeiden Parteien mehr um äußere Güter kämpft, das ist wahrlichunverhohlen!,

Man kann vernünftiger Weise durchaus nicht annehmen, daßso viele weise Fürsten, so viele verständige Rathshecren um irgendeinen, wenn auch noch so großen, Lohn sich hätten wollen so vieleGefahren und Sorge zuziehen, wie das Bekenntnis de-s Evan-gelium bringt. Was haben wir Schulmänner, die wir wegenunsrer wissenschaftlichen Neigung, ungeachtet wir ein geruhigesLooS allen Würden und Neichthümern vorziehen wollten, dennochin dieser streitvollen Lage, in welche unser Bekenntnis- uns ver-setzt, auch dieses verlustig gehen, obgleich wir lieber den. weit er-götzlichen Wissenschaften uns hingegeben hätten? Gott aber wirdzuletzt richten, was man je auf beiden Seiten erstrebt; Ihnbitte ich, daß Er Eurem Frevclmuth Zaum und Gebiß anlegenwolle.

Elias hielt sich als Verbannter bei der Witwe von Sareptaaus, während gottlose Pfaffen im Reiche mir dem Glanze der

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