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Die europäische Zuckerfabrikation aus Runkelrüben, in Verbindung mit der Bereitung des Branntweins, des Rums, des Essigs und eines Caffee-Surrogats aus ihren Abfällen
Entstehung
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Hf

auch nur auf eins mittelinäfsige Krndtc berechnet wor-den, erforderlich.

2. So kann das ohne dies nöthig zu hallende Angefpanndie erforderliche Ackerarbeit, ohne JNacbliioil der iiliri-geu Wirlhfehaflsarbeit, ohne Schwierigkeit Im. llreilen.

3. So kommt bey den hieligen Gütern , die durch den llnn-kelrübenhau leheinbar zu vermindernde Sehaafhül ur.gdeshalb in keine .Betrachtung, weil die der zahlreichenBauerfehaft zugehörigen weifläultigen holder, auf denendie Flerrfcbaft den Schaaftrieb zu cxerciron hat, einefo grofse Behütung auslrägt, dafs im Sommer für eineanfohnüch gröfsere Heerde hinlänglich liiiUmg ift, alsfämmlliche üominia durch den Winter auszuhalten imStande lind, und was endlich

4. die nöf.hige Handarbeit bey dem Runkelriibenbau anbe-langt , fo verrichten den gröfsten Tiieil davon die beyder Fabrik fürs ganze Jahr angcftelUe Bei Ionen , mulwo diefe nicht him-eichen , lind der arbeilfamen Händehier mehr als hinlänglich vorhanden.

m Antwort auf die sweyte Frage.

Der Getreidebau der hiefigen Güter gewinnt meiner

Ueberzeugung nach durch den Anbau der io.ouo Cenlnar

Runkelrüben weit eher und das anfehnlicb, als dafs er

das mindefte verlieren füllte , und zwar

1. deshalb, weil die Runkelrüben-Aecker mit vorzügli-chem Fleifs bearbeitet und gut in Düngung gefetzt wer-den miilTeii, weshalb hell von den nach den Runkelrü-ben zu erzeugenden Früchten , es beftehen nun iolchein Winter-, oder auch ein Theil davon, wegen elwa-niger Verfpätung der Saat, in Sommer - Getreide , einelehr reichliche Krndte mit Zuverficht erwarten läfst.

2 . Die fo grolse Menge an ausgeprefsler Rübenmafie, dieJ'owohl für Rind-als Schaafvieh eine vortreilHche Füt-terung giebt, und welche eine aulehnlich erhöhte JN : utz-barkeif. von beyden Viehforten unausbleiblich bewirkt,vcrfchafft eine Erfparuug, befunders beym Rindvieh,von mehr als an Futlerflroh , welches die Find reu ei-nes in der Wirthfchaft faft nie hinreichenden Bcdürfnil-fes fo aulehnlich vermehrt, dafs beynahe noch einmalfo viel Dünger als gewöhnlich aufgebracht werden kann.