§. 5oo'.
Aus der Berechnung der verfchiedenen durch obigesVerfahren erzeugten ßranntwemforten ergab fich, dafs aus5 ' Quart Branntwein von den ganzen Runkelrüben gewon-nen wurden :
i|-| Quai't Rum.
%{- — Coniak.
|| — Schenkbranntwein.
— Nachlauf.
Aus j Quart Branntwein aus den Runkelriibenruckltänden:
i|f Quart Rum.
— Coniak.
— Schenkbranntwein.
■fl — Nachlauf.
Aus 11 Quart Branntwein von jCentnerMelafle,'
Quart Rum.
— Coniak.
— Schenkbranntwein.
— Nachlauf.
§. 5oi.
Fortgefetzt Steinau den 26. Tuny.
Aufser dielen durch die bisherigen Arbeiten erhalte-nen Nebenbenutzungen der Runkelrüben - Zucker fabrika-tion , nämlich dein Branntwein, dem Nachlauf und Spii-ligellig, und der Melalfe, führt der Anbau der Runkelrü-ben felbft noch einen Vortheil mit lieh, weicher hier inBetracht gezogen zu werden verdient. Diefer Vortheil be-liebt in der Benutzung der Blätter diefer ZuckerpllanzealsTabaksfurrogat. Da die Runkeirübenpllauzen gegenwärtignoch im WachsLhume begriffen lind, und alfo der Blätter-gewi nnft von 2 Cenlner Runkelrüben unmöglich beftimmtwerden kann, fo berufe ich mich be'y diefer Sache auf dieAuslage des jl. I). Achard , welche durch das Jub LU.P. beygefiigte Zeugnifs des mehr erwähnten in Eyd undPflicht genommenen Control leur Rudolph Bellätigung er-hält. Zuerlt werden diejenigen Blätter abgclefen oder ein-gelämmelt, welche den Sommer über au den Pflanzen gehwerden. Diele werden auf dem Stoppelfcide abgelrock-11 et., und alsdann unter Dach gebracht. Eine Ackerflächevon ohngefähr 3o Morgen lieferte *i4 Centner diefer a' 1den Pflanzen gelb gewordenen Blätter, welche nach gehd-