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Die europäische Zuckerfabrikation aus Runkelrüben, in Verbindung mit der Bereitung des Branntweins, des Rums, des Essigs und eines Caffee-Surrogats aus ihren Abfällen
Entstehung
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zenprelfe (f. §. 192.) der mit f bezeichnete Behälter,welcher den abgeprefsten llunkelrübenfaft aufnimmt,ein mit g bezeichneier Rölirbrunnen, und endlich einemit h angedeutete Treppe, die zum zwevten Stockwerkführt, belindlich ift. Durch eine von der Werkftnbenach den Runkelrüben-Behältern führende Thüre wirdjene mit diefen in Verbindung gebracht.

JD ift ein durch fclrwache Mauern von der Werklfube ge-trennter und eingefchlollener Raum , den ich die Säu-rung&kammer nenne, welcher durch zwey auf der Vor-derfeite angebrachte grofse Fenlier Licht erhält. I11 fol-chem wird der Saft entweder in grofsen zinnernen Ge-fäfsen ($. 208.), oder in Töpfen ($. 207.) gefäuert,und bis zur weitern Verarbeitung aufbewahrt. Zin-nerne grofse Behälter werden auf niedrige Prähmen,Säurungstöpfe hingegen auf Bretter gehellt, die manan den Wänden b, b, über einander befeftigt. EineThüre verbindet die Säurungsltube mit der Werklfube,und eine andere durch c bezeichnete, mit dem angren-zenden Theile E des Gebäudes.

E ift der Tlieil des Gebäudes, in welchem der gelauerteSaft geklärt, zum criftallifirbaren Syrup gemacht, unddiefer, wenn man den Rohzucker auf dem Wege derKörnung abfcheiden will, auch bis zur Körnung ein-gedickt wird. Ich nenne folchen, wenn gleich darin,im llrengen Verftande genommen, nicht gefotten wird,wegen der Analogie, welche das Einlieden des Saftes,dem Zwecke nach, mit den Gefchäften hat, die darin 'vorgenommen werden, die Siederey. Die Decke derSiederey wird, wie es die punktirten Linien anzeigen,im Kreuz gewölbt, ln folclier Und in der bezeichnetengegenfeitigen Lage gegen einander, und gegen die Wände,zwey Klärpfannen a, a, und vier Verdampfpfannenb, b, b, b, aufgeftellt, welche fechs Pfannen durch diedrey Oefen c, c, c, erhitzt werden. Von jedem die-fer Oefen wird der Rauch durch eine am Rande derfel-ben eingemauerte, fenkrecht aufgeführte, gegolfene ei-ferne Röhre, welche durch das Gewölbe und durchdas zwe3 r te Stockwerk bis an deflen Decke verlängertwird, abgeführt.

F ilt ein Gemach, welches mit der Siederey durch eineThüre in Verbindung lieht. Eine darin angebrachte