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Die europäische Zuckerfabrikation aus Runkelrüben, in Verbindung mit der Bereitung des Branntweins, des Rums, des Essigs und eines Caffee-Surrogats aus ihren Abfällen
Entstehung
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E r fi. e A b t h e i 1 u n g.

XJeber die Verwendung der Rückßände der .Runkelrü-ben - Zuckerfabrikation zur Bereitung eines Brannt-weins, von der Stärke des gewöhnlichen trinkbarenoder Schenkhrannlweins. Die Veredlung dejjelben zuRinn, oder zu Coniak - und Arrak - ähnlichen Brannt-weinen, und die Benutzung der Nebenerzeugnijfe derJirannlweinfabrikation , nämlich des Spüligs und desNachlaufs, zur Ffjigfabrikation.

§. 3oG.

Die Abfälle, welche die Runkelrüben -Zuckerfabri-kalion für die des Branntweins zuriiehläfst, lind :

a. Das, was von den Runkelrüben nach der Abprelfun^des Saftes zurückbleibt.

b. Die MelaHe, die vor der Deckung des Rohzuckersdavon abläuit, fo wie auch die, welche unter denTh omiecken davon ablliefst, und die wegen nicht hin-reichend. reinem Gefchmack nicht ais Syrnp benutztwerden kann.

c. Das Bacliwaffer.

§. 370.

Um aus den Rückhänden der abgeprefsten Runkel-rüben Branntwein zu bereiten, lniillen folche bald nachdein Abprellbnin weitere Verarbeitung genommen werden,weil lie leicht, belbuders wenn lie etwas hoch über ein-ander gehäuft liegen, lieh erhitzen, lauern und. verder-ben. Diele Rückhände werden in grofsen Kelleln oderPfannen , die in nach Rumlordfcher Art gebauten Oefeneingemauert find, mit Zulatz von 1b viel Waller, dafs da-von l,oo Pfund auf 3oo Pfund Prehen - Rückhand kom-men, gekocht, und im Kochen eine Stunde erhalten. DieErhitzung zu befehleunigeu, und das Kochen der Mallezu befördern, werden die Keüel oder Pfannen mit ausStücken behebenden hölzernen Deckeln bedeckt. DieleDeckel belieben deshalb ans mehreren Stücken, damit manhe leicht theilweife wegnehmen kann, um den Inhalt derKelle 1 öfters mit einer hölzernen Schaufel fo uinzurühren,