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gefetzt, bis dafs die Klare die Conlilteliz eines Syrupa hat.I)ie Annäherung des Zeitpunkts, wo diefer Grad der Ver-dickung der Kläre eiutrill, wird dadurch bemerkbar, dals,wenn man etwas von der Maile in einen Löfl’el nimmt, unddurch JNeigimg deßelben, folche über deilen Rand lliefsenEilst, iie nicijt mehr in runden einzelnen Tropl'en, oderin einem Strahl, fondcrn in breiten eckigen Mailen, dievon dem Löil’el mehr abznreiisen , als von l'olciiein abzu-ilicfsen i'rbeinen, ablallt. Dieles breite und eckige Ab-fallen nimmt bev forlgefetzter Eindickung zu, und manerkennt daran , wenn die Kläre auf den zweckdienlichileuGrad eingedickt lil. Die erforderliche praktiiche Kennt-nifs , um aus den breiten und eckigen Abfallen richtig zubeurlheilen, ob die Eindickung im gehörigen Grade ge-fchehen ift, erlangt man nur durch Hebung und durchBeobachtungen , die lieh auf feibi’L gemachte Erfahrungengründen Um liier den zweckdienlichfteu Grad der Ein-dickung der Kläre beliimmt anzugeben, bemerke ich, dafses der iit, bey welchem die fpeciiilclie Schwere der einge-dickten Kläre (ich bey tu Grad Wärme nach dem Reau-müifchen Thermometer zu der des Wallers verhält, wiei3-i8 zu rooo=
§. 5.43.
Die bis auf dielen Punkt eingedickte Kläre nenne ichcrijiallij'ir huren Zuckerfyrup. Eine nur geringe Abwei-chung in den Grad der Eindickung delfelben bringt keinenerheblichen JNachthcil, eine zu bedeutende, es ley, dafsdie Eindickung nicht weit genug, oder zu weit getriebenworden, iit aber in beydt-u Fällen uaclitheilig. Im erllenFalle bleibt in dem Waller, dafs der Zuckerlyrup noch inzu grofsem Maafse bey lieh hat, zu viel Selenit aufgelöit,und im zweyten Falle hat. der Zuckerlyrup eine zu bin-dende Conliitenz, wodurch die Criitallifation des Selenits,wovon er noch immer etwas in der Hitze in Auilöfungenthält, und die an einem kühlen Orte erfolgen mufs, fowie auch die Setlimeiitirung delfelben, wegen dem Wider-flande, den der zu dicke Syrup dem INiederfenken derkleinen Criltallen entgegen fetzt, verhindert wird,
§■ 244 .
Wenn die Kläre in der Ver dampfpfaime durch hin-reichende Eindampfung zum criitaiiiiirbareu Zuckerlyrup