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§. 2 18.
So bald wie das Thermometer anzeigt, dafs der In-halt der Pfanne bjs auf 79 Grad erhitzt ili , wird mit derFeuerung des Ofens inne geJiallcn , bald darauf linkt der"Wärmemeller , und wenn diel es erfolg!., lb wird die Schrau-be abgcfchraubl, weiche die beyden Kn den der Rohre, dieden Dampf vom Kell’el zur Butte führen,- zu einem Gan-zen vereinigt. Hierauf wird das Thermometer aus derFf anne genommen , der Deckel dcrfelbeu abgehoben , unddie im Roden der Butte gefebrauble Röhre , wenn die Ein-richtung wie bey der rechts Eig. 58. abgebildelen Pfannegemacht il't, abgefejiraubt; dagegen aber, wenn die Ein-richtung fo wie an der links abgebildetcn Pfanne gemachtilt , nur das Pilaiter abgenommen werden darf, wtdehesdie beyden Tliciie der Rohre an ihrem Durchlchuittsortdorgeltalt verband, dafs an diefer Stelle keine Dämpledurchdringen konnten. iNach Aufdeckung der Klärpfannefindet man, dafs die Überdache der darin gebrachten iliil-ligen Malle mit einem fchwarzen dichten Schaume bedecktili., über welchen ich Gelegenheit haben werde , ein meh-reres bey der ßeh lireiburg der kiärungsoperation lelbltbeyzubringen, deshalb ich jetzt, wo ich nur die Abliehthabe, den Gebrauch der Klärvorrichtung zu erklären,blos bemerke, dafs mail folchen, mit einem kupfernenAblchäumer oder Schaumkelle , behutfam dergeJlalt ab-nimml;, dafs man feine /ertheiiuug und Vcrmifchung, mitder unter folchen liebenden i’li'dhgheit, möglich!! verhü-tet, und auf .ein über einen llalinien angcfpamites Sei-getiicli bringt. JNach Abnahme des Schaums lindet manden Saft, der nuLer folchen ift. bis nahe am Roden derPfanne ganz klar, auf dem Roden dcrfelben belimlet liehaber als Sediment die von dem Saft durch die Klärungdeffelben abgefchiedeneno entweder aus dem Schaum nie-dergefenkte, oder miL dem Schaum gar nicht vereinigtgewefeiie Unreinigkeiten. Zwilchen diefem ßodenlälzeund der Sehaumdecke ili der geklärte Saft belindiich. Umlblchen nach Abnahme der Sehaumdecke klar von dem Se-dimente abzuziehen, wird die Pfanne durch JNiederlallimgder Schraube s nach vorne faul t etwas medergeiaHen, hier-.auf Hellt man unter die Ablaisrohre ein, wie ein Til’cli-fufs gellaitetes Gerähme , über welches ein wolienes oderleinenes Seigetuch, das weder zu dicht noch zu durch-,billig i’eyn darf, vermiLlelft eiferner Klammern, die Liberdie Seiienliucke des Gerähmes und des darüber gelegten