Druckschrift 
Die europäische Zuckerfabrikation aus Runkelrüben, in Verbindung mit der Bereitung des Branntweins, des Rums, des Essigs und eines Caffee-Surrogats aus ihren Abfällen
Entstehung
Seite
132
Einzelbild herunterladen
 

1,j2

und Erklärungen deutlich zu machen Euchen werde.ab cd Eig. :h\ Tab. VI. ilellt eine von dünnem Kupfergemachte cs'lii (IrifeheJ’lümie vor, deren Boden ad ganziiacli. fihr (beii und ohne alle hcrvorllehetide Ungleich-heiten feyn muls, deren oberer Kami mit einem im rech-ten Winkel daran! flehenden 3 bis 4 Zoll breiten kupfer-nen Ring oder Reil uh , c /", umgehen ift, und von wel-cher ganz dicht am Roden, ein. kcpKruc recht dauer-liait angelölhete Röhre ag ausgelülirL wird, deren Endeetwas vdji'tugL zuiät.ft. Auf diele in am Ende etwas co-nifch zuliutjendeii Rohre wird der Schenkel hi i'ig. 63.der rechtwinklichon klipfernen Röhre hik, deren O Öff-nung h lieh gegen das Ende um etwas erweitern mnjs, der-gellalt und io dicht eingei'chmirgelt, dafs keine 1 Billigkeitdurchdringen , und man durch Umdrehen der Röhre hik,ihren Schenkel i h , fowohl feukrecht nach oben Hebend,wie er hier abgcbildet 'dt, als auch in jede beliebige -Nei-gung Hellen kann. Die eben befdiriebcne kupfernel’fannewird in einer vom Büttner gemachten Hüte , die unLen imBoden etwas weiter als oben feyn muls, dergelialt einge-feliloffen, dafs ihr Boden vom Boden der Butte 2 Zollüberall ab liebt, und He auch rund herum in der Periphe-rie des Bodens, in eben der Weite, von den fchräg zuiau-fenden Seiten der BulLe abilelit, dagegen die Pfanne nachoben die BuLte ganz {insl'itlien mufs, deren Rand von demkupfernen breiten Reife, der um die Pfanne gelegt ilt,bechekt wird. Dieier kupferne Rand wird auf den Randder Butte ho feit genagelt, dafs keine Wallerdämpfe dnreh-driugen können, welches dadurch am beflen erreicht wild,dafs man zwilchen den Rand der ButLe und den kupiör-m n Rand der Pfanne dünne Bfi ypiutien, mit einem rechtguten, der Hitze und dem Waller widerilchenden Kitt legt.Zwilchen den Boden der kupfernen Pfanne und den derButte bcfelLigt man miL JNägelu , die nicht ganz durch denBod.ti gehen, kleine viereckige 2 Zoll hohe hölzerne Klötz-chen anl di ii Boden der Butte,'l'o dafs lie in der gegen-feiligen Entfernung von 18 Zoll im Quadrat zu liehenkommen. V\ eii die Pfanne nur von dünnem Kupfer ge-macht wird, ib find diele Klötze nolhwendig, uin zu ver-hüten, dafs ihr lebf breiter Buden lieb nicht durch feineSchwere in der Rlitl.e, beibiiders wenn die Pianne ange-fillltilt, lenkt. Durch die Seitenwand der Butte wirddie auf dem Boden der Pfanne angelöLbete Röhre ag Eig.füt. geführt, und die Oelt’nung im Holze, durch welcheman lie gebracht hat, bcltens vermitteln eingekeilter Stitk-