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Nach gefchehener hinreichender AbpvclTung wird diePrefswalze auf die Bohle m gezogen, die abgeprefsfen llun-kelrüben aus der Leinwand genommen, in Körbe zur an-derweitigen Verwendung aufbewahrl, und nachdem manwieder abzupreflende Runktdrilbeumafle , wie zuerlt in dieüber den Roll gelegte Leinwand eingefehlagen hat, ebenfo verfahren, wie ich es vorftehend befchrieben habe.Wenn die Walze nicht ganz cylindrifch , oder iie nicht rechtcentral durchaxt worden ilt, kann cs lieh leichtereignen,befonders wenn das Seil nicht genau in die Aushöhlungauf der Mitte der Welle q einliegt, dafs iie lieh mit einerKante mehr als mit der andern gegen eine der Bohlen eeFig. 42 . zieht. Diefetn ilt dadurch bald abzuhelfen, dafsman den Haken, der über das Querftiick i, der Wage Fig.47., um die Walze zu ziehen gelegt wird, nicht in dieMitte deflelben, fondern mehr nach der Seite einiiängt,auf welche die Walze lieh gegen die Bohlen zu lehr an-dringt, wodurch iie bey dein Ausziehen des Taues ibgiciehwieder in der Richtung, die lie mitten zwifchen den Boh-len ee haben mufs , gebracht wird. Wenn die Wage vonEifen iil, fo macht mail in den Querftückeu i , wie es die47. Figur alldeutet, mehrere Locher , in welchen man denHaken mit dem Taue einhäugen kann, um die Walze,wenn lie von der geraden Rahn , die lie durchlaufen mufs,abweicht, in folche wieder zurückzuführen.
§■ * 9 4 -
Man hat fein* darauf zu fehen , dafs kein Piunkelrüben-faft in das Holz einzieht, welches mit zermalmten Rü-ben oder deren Saft in Berührung kommt, weil der imHolz lieh einziehende Saft in iblehem lauert, und anderndamit in Berührung kommenden Saft zur Gährung dis-ponirt. Das Einzichen des Saftes in die Bohlen ee undin die Balken dd, wird dadurch, dafs heyde mit Blechbefclilagen, und diefer Beleb lag ununterbrochen bis überdie Ränder der Rinne tt IbrLgel iihrt wird , ganz verhütet.Die Bohlen m , nt, gegen das Eindringen des Saftes zu li-ebem, könnten iie zwar auch mit Blech befclilagen wer-den, da i'olches aber von der. fo oft darüber zu ziehendenPrefswalze bald befchädigt werden würde, fo ilt es bell er,dem Eindringen des Saftes in denfeiben dadurch eulge-genzukonimen, dalli man lie mit iiedendem Leinohi öfterstränkt, und alsdeun mit einem guten OeJilfirnifs mehrmalüberzieht. Auf gleiche Art lind auch die innern Seilen