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die Brachfelder, die zum Rüben-Anbau angeweudet wor-den lind, hätte aubauen können.
i46.
Auf Gütern, wo der Runkelrübenbau mit der Zuk-kerfabrikation verbunden wird , liefern die bey der Ver-arbeitung der Runkelrüben auf Zucker fallende Abgänge,noch überdem der Oekonomie fo reichliches Viehfutter,wie icli es im zehnten Abl'clmitte anzeigen werde, dal’sdasjenige, was die Oekonomie dadurch und durch dieUläLter uiiuRübenköpfe an Futter gewinnt, gewifs fowohlin Quantität als in Qualität dasjenige überwiegt, wasdurch den Anbau anderer Futtergewäclife auf die mit Run-kelrüben augebauten Aecker, zur Unterhaltung des Vieh-llandes hätte gewonnen werden können. ,
§. i4 7 .
Aufser der Verwendung der Runkelrübenblätter, undzwar fowohl derjenigen, die, wenn lie gelb werden undim Abfterben lind , von den Plhmzen ohne Nachtlieil ab-genommen werden können, als derer, welche nebft, denRübenköpfen bey der ErndLe der Runkelrüben gewonnenwerden, zur Fütterung, können fie auch als Tabakslürro-gat ins Geld geletzt werden, welches noch weit vortheii-iialter ift; daher ich auch bey meinem Runkelrüben-An-bau diefer letztem Art der Benutzung den Vorzug ge-gegeben habe, und die getrockneten Blätter an Tabaksfa-brikanten und Tabakslpinuer verkaufe.
§. i48.
Um die an den Pflanzen fchon abüerbenden Blätterganz zu trocknen, werden lie bey trockner Witterungnebft den ßlattllielen abgenommen, und auf Kornftop-peiu ausgebi eilet, wo lie, ohne von etwa einfallenden Strich-regen , wenn nur nicht anhaltendes Regenwetter eintritt,zu leiden, in kurzer Zeit fo eintrocknen, dafs man fie inBunde bringen , und ohne dafs lie verderben, auf bewah-ren kann j jedoch midien diefe Bunde nicht gleich übereinander, fonderu fo lange nur aus einander gelegt wer-den, bis dafs die Blätter auch die Feuchtigkeit verlorenhaben, die lie etwa bey dem Einbringen noch halten,welche, wenn die Bunde früher übereinander gepackt