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Die europäische Zuckerfabrikation aus Runkelrüben, in Verbindung mit der Bereitung des Branntweins, des Rums, des Essigs und eines Caffee-Surrogats aus ihren Abfällen
Entstehung
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lc*r durch vieljährige Cnltur oline Zwifchendiingnng ansgefogener Boden fich dazu nicJit qualificirt, indem auffolchcm der quantitative Ertrag fo geringe ausfalien wür-de, dafs die auf den Anbau gewendete Kolten uieiit be-lohnt werden konnten.

§ 3 9 .

Bey dem Anbau der Runkelrüben als Futterpflanze iftes ausgemacht, dafs, um einen recht reichen Ertrag lb-woht an Wurzeln als an Krant zu haben, die jedesmaligefrilohe Düngung der Aecker fehr vortheilhaft ift, fo dafsmau durch Üebermaafs der Düngung wohl nicht Jeichtfehlen kann. Bey dem Anbau der Runkelrüben als Zuk-kerpllanze, wo es nicht allein auf das Quantum des Er-trags, lbndern vielmehr auf die Qualität des Erzeugnillesankonmit, verhält es lieh ganz anders, und zu Harke Dün-gung trägt zwar immer zur Erzeugung mehrerer Mallebey, verringert aber fehr die Eigenfchaften, die lie habenmufs, um den Zweck ihrer ßeftimmuug möglich!! zu er-füllen; es ift allb eben fo nölhig , die kiuilLiiche Frucht-barkeit des Bodens durch Düngung nicht zu übertreiben,als es rathfam ilt, he auf einen gewilfen Grad zu erhöhen.

§ 4o.

Je weniger der Boden feiner Natur und Mifchungnach fruchtbar, oder dem Pllanzenwachsthum beförder-lich ilt, je nülhiger ift es, durch Düngung ihm zu Hülfezu kommen. D ie Nothwendigkeit der Düngung eines Rii-bennckers, und das Maafs, in weichem er gedüngt werdenmufs, ili: alfo lehr relativ, und hängt theiis von feinereigenthiimliehen Fruchtbarkeit, theiis von den vorher daraufangebauten Gewächfen, in fo fern lie den Boden mehr oder-weniger crfchöpfen, und endlich von dem Zeitraum ab,in welchem der Acker zu andern frühem Culturen ange-wendet worden ift, ohne Düngung erhalten zu haben.

§ 7 ti-

Aus obigen, verbunden mit den Beobachtungen, wel-che ich Gelegenheit hatte, bey meinen Rühenpiantageuwiederliolcnllich zu machen, glaube ich fellletzen zukönnt n:

a. Dafs ein feiner Mifchung und Natur nach recht gu-ter Weizenboden, der zum Weizenbau gut gedüngtworden, das folgende Jahr nach dem Weizen eineandere Getreidefrucht getragen, noch im dritten Jahre,

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