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Die europäische Zuckerfabrikation aus Runkelrüben, in Verbindung mit der Bereitung des Branntweins, des Rums, des Essigs und eines Caffee-Surrogats aus ihren Abfällen
Entstehung
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Abart des gemeinen Mangolds (Beta vulgaris Lin.); erunterfcheidet fie durch die Benennung : höclifter gemeinerM angold ( Beta vulgaris altijfuna).

§ 10 -

Bey meinem mehrjährigen Runkelrübcnbau im Grof-fen habe ich Gelegeniieit gehabt, viele Beobachtungen überdiefe Pflanze zu machen , die mich überzeugt haben, dalslie für eine Abart des gemeinen Linneifchen Mangolds zuhalten ift, die lieh von andern dadurch unterfcheidet, dalijlie eine gröfsere Wurzel bildet und höhere ßlumenhengeltreibt. Ich verftehe daher unter der Runkelrübe die Ab-art des gemeinen Mangolds, die eine gröfsere Wurzel undhöhere Saamenhengel bildet, und betrachte die durch dieVerfchiedenlieiten in der Gehalt der Wurzel, in ihrer färbe,fo wie im Blätterwuchs/ich unterfcheidenden Runkelrübenals Unterfpielarten diefer Abart des gemeinen Mangolds.

§ ii-

Weil die Abbildungen der Runkelrüben in einigenSchriften , die von ihrem Anbau handeln, felir unrichtigfind, fo habe ich es nicht für überilüfsig gehalten , davonrichtige, der Natur getreue Zeichnungen zu geben. Tab. I.Fig. < hellt eine Runkelrübe nebft ihrem Kraute nachvollendetem Wachsthum im erflen Sommer vor, wenn henicht verpflanzt wird, fondern an der Stelle, wo diePflanze aus dem Saamen aufgeht, flehen bleibt. Tab. /.Fig. s. hellt eine Runkelrübe mit dem Krautig vor, diein der Art angebaut ih, dafs man die annoch junge Pflanzeverpflanzt. Hierdurch verliert die Wurzel nicht alleinihre fonl't natürliche, fpindelförmige längliche form-, fon-dern es treiben auch aus ioIcher mehrere, tlieils faden-förmige , tlieils in flärkern Aeftcn von der Hauptwurzelausgehende Nebenwurzeln. Tab. /. Fig. 3. ill die Abbil-dung eines einzelnen Blattes. Die 4le Mg. hellt einenblüthetragenden Zweig vor; die öle. Figur einen ein-zelnen, den Stengel umgebenden Ring mehrerer Blumen;die 6te Fig. eine ganze in Bliithe flehende Runkelrüben-pflanze, wo an dem niedrighen Theile der Bliithenftengellchon reife Saamenkapfeln befindlich find, indem an derenSpitze lieh noch Blumen befinden; die gte Fig. eine ein-zelne Saamenkapfel; die 8le Fig. den mit der Balis paral-lelen Durchfchnitt derfclben durch ihre Mitte; die pieFig. ein einzelnes Saamenkorn, deren eine Kapfel beyvollkommener Ausbildung fiinfe enthält; die tote Fig,