XIII
tlieil als der indifche Zuckerfabrikant Letreiben zukönnen, auch w ie diefer fein rohes Material felblterzeugen inufs. Bevor ich zur Befelireibung deschemifcli teehuifclien Verfahrens hey der Runkel-rübenzuckerläbrikation fchreite, werde icli da-her in befondern Abfdmitten das erforderliche vor-tragen , um dem Lefer eine genaue Kcnntnifs derPflanze und ih res Anbaues zu geben, deren Wur-zel zur Zuckerfabrikation gebraucht wird.
Den chemifcli technifchen Theil der Runkel-rübcnzuckerfabrikation, welcher in den Opera-tionen des Reinigens der Rüben , ihrer Zermalmung,ihrer AuspreJfung, der Läuterung des Safts, derEindickung delfeiben zum Syrup, und der Verar-beitung diefcs Syrups auf Zucker zerfallt, werdeich in einem beiondern Abfchnitt unter verfchiede-nen auf jede Ilauptoperatiou hell beziehenden Un-terabtheilungen vortragen.
Um aus den Runkelrüben den Zucker zu ge-winnen, wird blos der Saft derfelbeu, weicherdenZucker in aufgelöflem Zuftande enthält, verarbei-tet, und diefer liefert aufser dem Rohzucker, nochRohfyrup oder Mel alle. Aufserdem hinterliefseudie Runkelrüben nach dem Abprellen des Safts ei-nen markigen Rückhand der auf Branntwein, Rum,Eilig, und endlich auf Vielifutter, oder blos alsCaflee - Surrogat, oder zur Anfertigung eines Biers,oder blos zur Maftung mit einem Vortheil benutztwerden kann, welcher die Koften, die man aufdie Zuckerfahrikation anwenden rnufs, zum Theilund unter gewdflen Umliändeu fogar ganz deckt.In einem befondern Abfchnitt werde ich die vor-theilhafte Benutzung der von der Runkebüben-zuckerfabri.kation bleibenden Rückhände, w r orun-