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Heinrich Heine : Gesammelte Aufsätze
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282 Zu Äeines Geburtstagsfeier.

Pclmaun, später Appellationsgerichtsrat in Köln, geborenam 2V. Dezember 1799; in der dritten Klasse, drei Jahrehinter Keine, den späteren Professor und Geheimen Revi-sionsrat in Berlin, Alexander von Daniels, geboren am9. Oktober 1809, und Ludwig Schopen, den späteren Ani-versitätsprofessor und Gymnasialdirektor in Bonn, geborenam 17. Oktober 1799 zu Düsseldorf; endlich in der viertenKlasse Friedrich Steinmann aus Düsseldorf, Keines oft ge-nannten Llniversitätsgenossen, geboren am 7. August 1801.Alle diese jungen Leute würden in der philosophischen Klassesechzehn oder beinahe sechzehn, der hochbegabte, wissenschaft-lich frühreife Schopen beinahe siebzehn Jahre gezählt haben.Ich denke, der Grundsah:Zahlen beweisen", hat hier seinevolle Kraft.

Noch manches dieser Art ließe aus den Akten sich an-führen; nur eins sei hier erwähnt. Beinahe mit Sicherheitläßt sich nachweisen, daß Keine im Jahre 1807 in die Vor-klasse des Lyzeums trat. Vorschriftsmäßig war dafür daszwölfte Lebensjahr erforderlich, freilich für besonders begabteKnaben eine Ausnahme gestattet. Ein befreundeter Direktormag immerhin einen Neunjährigen aufgenommen haben, aberdie Aufnahme eines Siebenjährigen muß als ausgeschlossengelten.

Vereinigt man diese Nachweise mit den Gründen, dievon mir 1897 in derDeutschen Rundschau" und von ErnstElster 1891 in der SeuffertschenVierteljahrschrift" ange-führt wurden, so kann es keinem Zweifel mehr unterliegen,daß Keine 1797 geboren wurde. Aber soll man deshalbjeder Gedenkfeier im Jahre 1899 entgegentreten? Gewißnicht. Keine selbst hat schon den rechten Weg gewiesen, wenner in dem Briefe an Saint Rene Taillandier über die ver-schiedenen Allgaben seines Geburtsjahres scherzt und launighinzufügt:La ckiose In plus importnnte c'est que je suisne." Das Jahr 1799 hat noch immer zahlreiche Anhänger;von Keine selbst wird es mehrere Male genannt, von seiner