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Heinrich Heine : Gesammelte Aufsätze
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Die Zeit von Äeines Abgang.

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fanden. Dazu kommt noch, daß ein Iugendgedicht:DieWünnebergiade", sich dem ersten Eindruck nach durchausals Erzeugnis eines Gymnasialschülers darstellt. Keine schil-dert in zwei kurzen Gesängen in jenen reimlosen Trochäen,die er später imAtta Troll" und in anderen Gedichten someisterhast zu verwenden wußte, wie ein junger Menschnamens Ferdinand Wünneberg aus Lethmathe bei Iserlohnvon seinen Eltern auf das Lyzeum nach Düsseldorf geschickt wird,um unter Leitung der dem Vater befreundeten Lehrer Asthöverund Dahmen Theologie zu studieren. Der Keld wird in Gestalteines Schweinchens aufgeführt, welches so behend im Mistherumpurzelt und auf den Kinterpfötchen hüpft, daßZernialDreck dagegen ist". Diese und andere Proben des Witzesgehen nicht gerade über den Korizont eines Gymnasialschülershinaus, obgleich das Gedicht im übrigen schon ein Talent, ja,das eigentlich Keinesche Talent verrät. Es gehört aber un-zweifelhaft in das Jahr 1815; denn Wünneberg findet erstNeujahr 1815 16 jährig in der zweiten Klasse des Gymna-siums Aufnahme, und Zernial wird erst im Frühling 1815erwähnt. Man hatte sich damals, um einen Turnlehrer zuerhalten, an den Turnvater Friedrich Ludwig Jahn nachBerlin gewandt. Dieser antwortet am 11. April 1815:Für Düsseldorf ist bis jetzt noch ein Lehrer zu haben, wennIhr Euch bald erklärt. Es ist ein junger, 17jähriger Gym-nasiast, der über drei Jahre hier mitgeturnt hat und mitEhren in Prima eines hiesigen Gymnasiums gesessen. Zernialist sein Name; er weiß mit kleinen Kindern und großenKnaben umzugehen." Zernial wurde darauf in die ersteKlasse des Düsseldorfer Gymnasiums aufgenommen und zu-gleich zum Vorturner ernannt.

Befremden kann es, daß in dem Gedicht der Vaterseinen Sprößling den Lehrern Asthöver und Dahmen an-vertrauen will, da Asthöver schon am 16. Dezember 1813,Dahmen bei der Neuordnung des Gymnasiums am 18. Ja-nuar 1814 entlassen war. Aber darin liegt kein unlöslicher

Süffer, Seine. 18

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