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Heinrich Heine : Gesammelte Aufsätze
Entstehung
Seite
187
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Änderungen und Zusätze.

187

die UnterschriftHenri Heine". Die folgende Seite, mitwelcher eine neue Seitenzählung anfängt, beginnt, unmittelbaranschließend, mit dem Satze:Aber auch hier blieb jeneReaction nicht aus"; sie trägt die wieder ausgestrichene Über-schriftZweiter Artikel" und bezeichnet dadurch unzweideutigihre Bestimmung für dieEuropa iitteruire". In diesemzweiten Artikel und überhaupt auf den noch folgenden zwei--unddreißig Seiten des Manuskriptes ist weit weniger alsauf den früheren verändert und ganz weniges gestrichen. Zubemerken ist nur (Manuskr. S. 3., Strodtmann S. 56;Elster S. 246) nach den Worten:ich hoffe, daß man michkeiner Partheylichkeit für letztere (die protestantische Kirche) be-schuldigen wird", der Zusatz:Obgleich ich mich in Deutsch-land zur protestantischen Kirche bekenne, so bedeutet diesesBekenntniß doch nichts anders, als daß mein Name in einemlutherischen Kirchenbuche inscribirt steht, welches wahrlichnicht soviel Werth ist, wie eine Jnscription im großen Buche"(der französischen Rente). Einen ähnlichen Gedanken enthältjetzt der Vorbericht (Strodtmann S. 6; Elster S. 527);ferner liest man (Manuskr. S. 16, Strodtmann S. 68; ElsterS. 246) nach den bekannten Worten:Diesen Weg (vonJena nach Weimar zu Goethe) wanderten die Schlegel sehrost", den Zusatz:denn damals war Bruder Friedrich nochnicht so dickleibig und Bruder Wilhelm war noch nicht soschwachbeinig"; endlich (Manuskr. S. 24, Strodtmann S. 75;Elster S. 256) nach den Worten, daß Kunstwerke nicht nachder zeitigen Moral beurteilt werden sollen, die Bemerkung:Die Moral ist die Liebersetzung der Religion in die Sitten",ein Satz, welchen Äeine auch anderswo ausgesprochen hat.

Mit den Worten: der politischen Regeneration unseres

Vaterlandes entgegen wirkte" (Strodtmann S. 84; ElsterS. 255), schließt das Manuskript Seite 32*).

*) Über die Fortsetzung des Manuskriptes berichtet Elster S. 526und 541 ff.