1Z8 Heinrich Keine und Johann Kermann Detmold.
im Fall Sie hieherkommen, Ihnen hier zurückgeben, oder,wenn Sie nicht kommen wollen, lassen Sie es sich für meineRechnung von Cohn geben. — Aber kommen Sie hieher,das wäre am hübschesten. Ist ein Paquet (wahrscheinlicheinige Bogen meines Buches) bei der Portiere angekommen,so können Sie es den Mützen beybacken.
Ihr Freund H. H.
Nonsieur ltsrman vettmolät aux soins
äs iVlr. )ules Lodenrue kmubourZ poissoimiöre dir. IS. Paris.
VII.
Granville d 14 Juni 1837.
Liebster Detmoldt! Ihren Brief v. Ilten sowie auchden Brief, worin Sie mir die Absendung der Kiste anzeigten,und die Kiste mit den Mützen selbst habe ich richtig erhaltenund sage Ihnen Dank für diese freundschaftlichen Bemühungen.Die Mützen haben großen Beyfall gefunden, und ich bin be-auftragt, Ihnen für diese, sowie für ihre zwey liebenswürdigenHandschreiben an Mathilde im Nahmen derselben denrührendsten Dank abzustatten. Wir befinden uns wohl undheiter, gefallen uns hier und werden wohl lange hierbleiben.Sie dürfen daher Ihre Briefe immer poste restunte hierheraddressiren; abreisenden falls werden sie uns nachgeschickt vonder hiesigen Post. Sie aber werden sobald Paris nicht ver-lassen. Ich hoffe Sie benutzen die Eröffnung des 1Vlu8ee ckeVer8uiIIe8, um darüber zu schreiben. Dieses und das spa-nische Museum dürfen Sie nicht unbesprochen lassen. Dasmuß ihren Salon kompletiren. — Was mich betrifft, so sitzeich bis am Hals in einer Arbeit, die ich in 8 Tagen fertighabe; ich habe nemlich an Lewald versprochen, ihm einengroßen Beytrag zu seiner Theater-Revüe sobald als möglichzu überschicken; es werden etwa 5 bis 6 Bogen seyn, humo-ristisch resiektirenden Inhalts.