Rousseaus Zeitschriften.
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geht er im Lobe so weit, als er, ohne unwahr zu werden,irgend gehen kann. Auch dem von Rousseau noch in dem-selben Jahre (1823) herausgegebenen „Westteutschen Musen-almanach" wendet er reichliche Beiträge zu: vorerst unter derÜberschrift „Traum" das bekannte Gedicht: „Mir träumt,ich bin der liebe Gott" (Werke XV, 248 (I, 125)), dannnicht weniger als sieben Lieder, die später bis aus eins indem „Lyrischen Intermezzo" wieder abgedruckt wurden*). Fürdie Texteskritik der Peineschen Gedichte ist deshalb dieserAlmanach nicht ohne Bedeutung; selbst das Verständniskann er wenigstens in einem Falle erleichtern. Wer ist indem „Traum" der „teure Freund Eugen", den der EngelGabriel heraufholen soll? Man konnte allenfalls vermuten,es sei der polnische Graf Eugen von Breza, den der Briefvom 14. April 1822 (s. o. S. 33 und 31) so liebevoll er-wähnt. Aber die Vermutung wird erst zur Gewißheit, wennman in der Fassung des Musenalmanachs den Namen Eugenins Polnische übersetzt findet, wo dann der Austrag lautet:
„Genuscha, meinen besten Freund,
Sollst Du herauf mir holen."
Daraus erklärt sich auch, warum unter den Kirchen Berlinsgrade die einzige katholische, die Pedwigskirche, als diejenigegenannt wird, in welcher man den gewiß dem katholischenBekenntnis angehörigen polnischen Edelmann nicht suchen soll.
Dem Peineschen Liede „Sie haben mich gequälet" usw.grade gegenüber steht S. 155 die bekannte Parodie desselbenvon I. S. Lehmann, dem späteren Perausgeber des „Maga-zins für die Literatur des Auslandes". Er unterzeichnet mitdem Anagramm P. Anselmi und hat für den Musenalmanach
*) Vgl. Strodtmann, Äeines Leben I, 689 und Elsters Ausgabeder Werke I, 516 (zu Nr. 6 des „Lyrischen Intermezzos"); der zweiteJahrgang enthält das schon vorher im „Gesellschafter" abgedruckteMailied (XVI, 158 sl, 265s) und die ebendaselbst schon 1822 veröffent-lichte „Götterdämmerung" (XV, 265 sl, 135s), aber mit der Überschrift„Traumbild" und ohne Äeines Name».