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XXI. Von dem säm'tzischen,
setzen, zog der Feldherr oft weder ihre Dienststufe, noch den Tag der Ausfertigung beSBestallungsbriefes zu Rathe, wenn aber der erstarrende Winter etwan die kriegcrlichcThästigkeit auch minder würksam machte, und Müsse die Wiedervereinigung gestattete,dann war es zahlreich an Deutschen und Dritten. Sein Ebenbild ist in derVorzeit, nicht bey der zitternden Bedeckung eines Attila zu suchen, wo der Anblick desWüterichs alles Gefühl, ausser Furcht und Schrecken, verjagte; Ferdinands Gegenwartbrachte bey gethaner Arbeit Freude und Vergnügen, gleichwie in Schlachten, Zuversichtund Durst nach seinem Beyfalle hervor; besser aber, als dem knechtischen Leibschwarme deSHunnenkhans, glich das Gefolge der weyland durch Kurzweil und Ernst bekannten Tafel,runde. Stolz konnte es auf manche seiner Mitglieder seyn, und mehr denn ein Beglei-ter des leutseligen Anführers würde an Arthurs Hofe den Preis davon getragen haben,wenn er zu den Zeitvcrwandten dieses Abentheuerkönigs, nicht zu den unsrigen gehörthätte.
Der erste unter ihnen allen, an Geistes Umfang und Geburt, war Rarl, der Neffedcö Feldherrn, die Zierde der N?clffen, tapfer wie Roland, und reißender vielleicht alsRüdiger, welchen Ariost den N?c!ffcn zum AnHerrn giebt; ein fürchterlicher Widersa-cher beym Ringen um Ruhm oder Gegenliebe! Feinde und Schönen fanden oft ihren Ue-berwinder an demselben; und wenn im Alterthume, unter Rarls Angehörigen , jenerRoland oder jener Rüdiger ihm am ähnlichsten gewesen zu seyn scheinen: so war es un-ter Fremden Servilia's unsterblicher Buhler, der einstmals die Neugier des trübstirnigtenCaco's schalkhast genug in Neue verkehrte.
Durch die Thaten des Oheims und des Bruders, von Wetteifer beseelt, erwar-teten Heinrich und Friedrich, zwey nachgeborne Rarls, mir Ungedult das Ende derKindheit. Ihr Verlangen erfüllte die Zeit. Doch der eine fiel gleich beym Eintritt indie Heldenbahn; der andere hingegen begonnte sie mit der Eroberung von Casscl.
Nebst denIVelffen schien NAlhelm von Schaumburg-Lippe. Ihn beriefpor-tugall, von überlegenen Feinden bedroht, zum Obern schwacher Vertheidigerhanfen undblieb unbezwungcn» Er ist dahin, sein Nachruhm dauert.
Die