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Nachricht von einigen Häusern des Geschlechts der von Schlieffen oder Schlieben vor Alters Sliwin oder Sliwingen
Entstehung
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(i) Schlichen hinterließ keine männliche Nachkommen, und weil er bor seinem Tobe die Hulddes Churfürsten nicht wieder erlangt hatte: so wurden bald darauf drey seiner Güter, die,uuter magdeburgischer Hoheit liegend, von dem mächtigen Beleidigten zu erreichen stan-den, als verwürkt betrachtet» Wie es mit den übrigen ergangen sey, wissen wir nicht»Der angebliche Enkel des Liborius von Schlichen, ein Lustachius, von welchem wir her«nach reden werden, erhielt von Seiten des Churfürsten, dessen Minister er war, den Auf-trag, die nächsten Verwandten des (vtto's ab, und fremde hinein zu weisen. Eben des-wegen halten wir den Otto nicht für Liboriue Sohn, oder Eustachins muß nicht der En-kel desselben gewesen seyn; denn sonsten war dieser ja selbst der nächste LehnSfolger, undwürde ohne Zweifel keinen Auftrag gegen seine eigenen Gerechtsame übernommen ha-ben. UnterOttv's Angehörigen, die der Einweisung an Fremde widersprachen, wird auchNiemand von Liborius Nachkommen, wie sie Valentin König angtebt, genennt: sondernstatt deren ein Veit von Schlieren (S. Beylage dlro. 70.), den wir sonst wenig kennen,der aber vermuthlich eben derselbe ist, welchen die preussischen Stammtafeln als einen En-kel des nach Sachsen zurückgekehrten Georgs namhaft machen; keines Otto hingegen er-wähnen sie, als eines, welcher 1557 noch lebte. (S. Beylage Nro. 75.) Der Faustrechts-held aber war schon 15z? zu seinen Vätern versammlet worden»

412 XVIII» Von den neueren sächsischen Aesten.

theuer scheint der älteren im Grunde eben so ähnlich gewesen zu seyn, als wenig Angelus,der jene aufschrieb, oder der langweilige Erzähler, welcher sie hier wiederholte, einem Ho-mer oder Virgilius glichen (r).