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Nachricht von einigen Häusern des Geschlechts der von Schlieffen oder Schlieben vor Alters Sliwin oder Sliwingen
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365
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Xlll. Von dem märkischen Stamme der von Stywitt. 365

„von Oft derselben cntsezt seyn wird, dessen werden zurgctrewen Hand gcsezt, Nickel von„Kottevitz vnd Concze von Schlichen, Orccns Bruder zu Spandow au. igZz Sontag

„milerieorcl. cini.

Conrad von Slyven bezeuget 1567 eine Schenkung Markgraf Ottcns von Bran-denburg, dessen Hofmeister er gcuenut wird (1); er ist vermuthlich eben der Lnuze vonSlivcn, welcher noch in diesem Jahre ein Büudniß zwischen dem vergenannten Markgra?fcn und Baruim Herzoge von Pommern bekräftigen half (2)» Manche andere Urkun-den der Zeit gedenken seiner»

Ein Lunge von Slaven findet sich rz?Z zuDetitschwusterhattscn, zuGerhardis-dorp (Gersdorff) zu Malorv begütert (z). Ein Gifrid von Slyrvcn befaß etwas zuAlrlomcn, zu Ncumühl, zu Vesiwyn (4). Einige Slyrvcn aber, deren Taufnamennicht gcncnnt werden, hatten Gefalle in I.ensidorp; diese sind es, welche in dem Land-buche Kaiser Karls IV als Bürger zu Belilz vorkommen (5). Die mchrsten der ebenerwehutcn Guter waren in dem folgenden Jahrhunderte noch bey dem Haufe; denn in demLandschoßregistcr, welches mit dem Landbuche gedruckt worden, heißt es: „ böge Lo-hnen ..... deutsche IVustechawß ..... Gersdorff huben die Slibener von„meym Herrn czu Lehne" (6).

Herr Gtto von Schlichen hat 1296 eine Schenkung der Fürsten Sigismund undAlbrecht von Anhalt an den Dohm zu Brandenburg bezeugen helfen (7).

Im Jahr 1402 schlug «5,6ns von Schlichen nebst andern märkischen von Adel diemagdcburgischen Junkherren bey dem Vernitzcr Walde aus dem Felde. Die Geschichte

dieser

(1) Gerkens Eocl. ächlom. Losnäend. 1'. Ill^ ys Z90-Z95»

(2) S. Beylage viro. 18.

(3) Kaiser Karl's IV. Lmdbuch S. 59- 6z> 65.

(4) Ebendaselbst S. 57-63.

(5) Ebendaselbst S. igr.

(S) Ebendaselbst S. Ze>7 - zo8 - zoy.

(7) Angeli Chrvnica der Mark Brandend. S. 17z.