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Nachricht von einigen Häusern des Geschlechts der von Schlieffen oder Schlieben vor Alters Sliwin oder Sliwingen
Entstehung
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284 ^ Von dem abgestorbenen dresowschen Nebenzweige.

(z.)

Lorentz

Georgens Sohn, befand sich im Jahr 1500, nebst Joachim von Vlankenburg und PaulVonKamke, schon als Zeuge bey einem Vergleiche, den sein Vetter, der VischofMar-tln (1), mit den Parlebcn schloß (2)» Auch kommt er 1524 in Urkunden, nebst Antonvon Vröcker und Ulrich von Damiy, als Burgermeister zu Colberg vor (z). EineTaschmakcrn und eine Holken waren seine zwo Frauen. Geburts? und Sterbejahr sin»Vergessen. Dessen Sohn

(4)

Anton,

der Fortsctzer des hier zu beschreibenden Zweiges, lebte 1552 als Burgemeister zuCöslin.

Dieser Ort war eine deutsche Pstanzstadt wie Colberg, eine Vielhcrrschast wie sie.Beyder Gebiet gränzte aneinander; folglich mußten dieselben in den Fausircchtszeiten baldBundsgenossen, bald Feinde seyn. Auch ist die wichtigste Begebenheit, deren man sichnoch von ihren Fehden erinnert, eine grauliche Schlacht, welche,in der ersten Hälfte desfünfzehnten Jahrhunderts au dem fenzinischcn See auf ciue Zeitlang den alten Zwistentschied.

Das deutsche Reich, seitdem ihm sein erster Otto in: zehnten Jahrhunderte Italienverbunden hatte, nahm unendlich viel von dem länger bebaueten fände an. Dort bildetensich nun auch mehr als jemals eine Menge von ansehnlichen Städten nach dem Musterder wälschcn, denn diese bestanden lange zuvor, ehe unsere Hcimath dergleichen kannteund germanische Schwärme dem westlichen Reiche der Römer ein Ende machten.

Nach

(1) Lorentz Schliessens Großmutter, Wibe von Holck, war auch des Bischofs Mutterschwefier.

(2) S. Beylage dto. 61.

(z) Wachs Geschichte der Altstadt Colberg S. 419.