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Nachricht von einigen Häusern des Geschlechts der von Schlieffen oder Schlieben vor Alters Sliwin oder Sliwingen
Entstehung
Seite
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2io VI. Von besondern Personen des pommerschen Stammes, :c.

zwar nahe bey dieser Stadt, allein der Name desselben findet sich dort sonst nicht, wederin Schlciff verwandelt, noch ohne das Beywort von geschrieben; und weil uns kein an-deres adcliche Geschlecht von Schleiff irgendwo bekannt geworden ist, solche Bedienungenaber, dieVertholdus bekleidete, damals nur denen von Adel übertragen wurden: soscheint es uns glaublich, daß er von Pommern aus dahin gerathen war, und s.inen Na-men nach vaterländischer Weise aussprach. Aber weiter wissen wir von ihm nichts.

Diese find ungefehr alle die zerstreueten Bruchstücke, welche wir von dem pommer-fcheti Hause der Slirvin, mit Uebergehung der Fabeln, der Ammenmärchen, der uner-wiesenen Sagen, woran es keiner Verwandschaft mangelt, bis hieher wieder gesundenhaben. Ein mehrcrcs ist davon aus dein zrvolfren, dem dreizehnten, dem vierzehntenJahrhunderte zu unserer Kenntniß nicht gelangt. Erst seit dem Anfange des fünfzehn-ten wird die Aeugungskelte, welche früher durch nichts, als durch abgerissene Gliederwarzunehmen steht, ohnunterbrochen sichtbar. Doch bezeugen jene zerstreueten Bruchstü-cke das Daseyn deS Hauses, gleichwie nun von einer längst zerstörten adclichen Räubcr-burg hier ein halber Thurm, dort eine entstaltcte Mauer, anderwärts ein verschüttetesGewölbe, ein eingefallener Brunnen, zum Beweise dienen, daß sie ehemals vorhandenwar.

Eben so verhalt es sich mit dem märkischen Hanse; auch von diesem findet mannur einzelne Spuren, in dem Zeiträume, wo das pymmerfche blos dergleichen darbietet;doch erscheinen sie häufiger, weiter ausgebreitet, besser erhalten; wenn anders die Gleich-heit des Namens nicht hin und wieder Anlaß gegeben hat, dem einen Stamme beyzuzäh-len, was dem andern gehörte»

VII.