so6 VI. Von besondern Persotten des pommerfthen Stammes, bis auf
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Doch scheinen seine Aufmunterungen eben nicht vermögt zu haben , auch in seinempommerschen Kirchsprengel den Dichtergeist zu erwecken; es seye denn, daß man einenseiner bekannten Vasallen Herrmann Dames oder Damez, der öfters in Urkunden vor-kommt, für eben den Hermann Dame»: nehmen wollte, der unter den Mtnnejuigern ei-nen Namen erlangt hat»
Reimar Schalipe wurde von dein Vischofe mit der damaligen Burg GorbandAM Gollenberge beliehm. Sie war ein Gränzschloß gegen Pommerellcn , welches Landeben damals seine alten Herzoge Verlvhr; — ihr Zweig starb aus. — Der polnischeWoiewode perer Schwcny fand Mittel sich Pommerellcn zuzueignen, und schein»Gor-band zu seinem neuen Gebiete gerechnet, Reimaru seines Eigenthums, den Bischof aberseiner Lchnsherrlichkeit darüber beraubt zu haben ; deun von ihm, und nicht von diesem,«der jenen», kaufte es im Jahr izoZ die Stadt Eöslin meinen, ganz verstörten Zustan-de (,)» Eine Verbriefung von iziz erwähnt des Orts, und seines ehemaligen Be-sitzers Reimars Schalipe (2). Schon 1280 hatte sich dieser mit dem Kloster Eldena,,wegen der dortigen Fischerei), wegen Lezenitz, und wegen des halben Rickstroms vergli-chen (z) ; auch war er 1290 bey der Ausfertigung einer Colbergischcn Urkunde zuge-gen (4); und man wird um so viel mehr bewogen, ihn unter die Schliessen zu zählen,da nach demselben in Pommern weiter keine Schalipe», vorkommen. Hingegen zeigt
noch
(1) Hackens diplomatische Geschichte der Stadt Cöölin lte Abtheilung ztes Capitel §. 8. undite Abtheil. der Ausätze §. 4.
(2) Ebendaselbst; siede auch Beylage dlo. lo.
(z) Dähnerts pommersche Bibliotheck V.B. S. 168.
(4) S. die Beylage 5lo. 7. Schützen und Kreyffg haben sie im III. Th. ihres Diplomat»-riums drucken lassen; aber der Name Schalipe ist daselbst in Schalize verkehrt wor-den.