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Nachricht von einigen Häusern des Geschlechts der von Schlieffen oder Schlieben vor Alters Sliwin oder Sliwingen
Entstehung
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der von Mwm.

dem Gegenden nach Pommern kommen lassen; die alte» Urkunden des Landes überhauptbestätigen es Von diesen, und nennen noch manche von den übrigen. — Aber in den Colsberzischen Verbriefungen, in solchen vorzüglich, welche noch aus den ersten fünfzig Jahrenseiner neuen Einrichtung vorhanden sind, erscheinen von den zuvorgenannten Salzherren,nebst den plateii, den Hörnen und den Schliessen, auch die Damilzcn, die Holckm,die, Uftcbclu, die Gemlinen, die Lcrvezorven, die Decrwaldcn, als Genossen dcöRaths; folglich, weil die deutscheu Gäste unter sich den eingebornen Wenden Ehrenstellmnicht vergönnten, so kann man keines dieser Geschlechte mit Schötgen unter die wendischenHelden rechnen, welche sich dort im Jahr 1105 so tapfer wehrten; sondern dieselben müs-sen, gleich den Schliessen, Ausländer gewesen seyn, und sie zeigen sich in der neuenPflanz-siadt zu bald nach der Schleifung deS alten Schlosses , als daß man sie nicht zum Theilfür dessen ehemalige Burgmannen halten sollte.

Die Schliessen waren also augenscheinlich Fremdlinge in Pommern. Aus welchenGegenden ihres alten Vaterlandes aber sie das neue bezogen zu haben scheinen, ist bereitsgesagt worden, (i) und wenn gleich der Zusammenhang der Dinge bis hieher oft durch Ver-muthung hat müssen gefunden werden, so dürsten doch folgende Umstände als ausgemachtzu betrachten seyn.

Aus der einen Seite, daß es nm die Mitte des zwölften Jahrhunderts eine pommer-sche Gegend Slirvin gab: — daß dieselbe, wenigstens zum Theil noch lange hernach, ei-nem eben so genannten adclichen Hause gehorete: — daß im drcyzehnten JahrhunderteMänner ans diesem Hause, nach der damaligen Gewohnheit des Adels , Nathsherreneiner deutschen Pflanzstadt Pommerns waren: — daß sie also der Abkunft nach Auslän-der seyn mußten, wül in solchen Oertern keine eingeborne Wenden zu öffentlichen Aemterngelangen konnten: — daß folglich Schötgenö Meynung vom Ursprungs dieses Hausesweder wahr, noch wahrscheinlich ist.

Auf der andern hingegen: — daß man fast gleich früh in der benachbarten Markeine Gegend Glywin, und deren Besitzer gleiches Namens, bemerkt: — daß währenddem zwölften und dreyzehnten Jahrhundert m der Mark sowohl als in ponnnern an eineMenge fremder von Adel verwüstete Landstriche oder Güter wieder anzubauen verliehen

wurden:

(1) S, od. S. 159-170»