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Nachricht von einigen Häusern des Geschlechts der von Schlieffen oder Schlieben vor Alters Sliwin oder Sliwingen
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167
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III. Von dem Geschlechte der von Sliwin überhaupt. 167

Gleich nach der ersten Taufcrfahrt Otto's sucht Markgraf Albrecht der Vär indie ihm unterworfenen wendischen Gegenden Deutsche zu locken. Er war ein grosser GönSner des Heiligen, und den Gefährten desselben oder ihren Verwandten bot sein neuerStaat, mit Pommern um die Wette, wichtige Besitzungen dar. Wahrscheinlicher Weiseerhielt entweder Jemand von den Erwcrbern der pommersichcn Gegend Sliwin , baldhernach die märkische, oder das Beyspiel reizte andere dieses Geschlechtes, sich von Bay-ern auS in der Mark zu begütern. Alten Aeitbüchcrn zufolge, soll bey gedachtem Mark-grafen, angeblich, auch ein Dietrich von Slirvin um das Jahr 1162 in besondern:An-setzn gestanden tzaben (i), gleichzeitige Urkunden des Landes aber machen ihn nicht nam-haft ; daß tzingegen in Bayern um diese Zeit ein Dietrich Slirvingcn von dem HerzogeHeinrich dem L.öwen zu ansehnlichen Aemtern war befördert worden , setzt unter ansdem die erste der zuvor gelieferten dreyen Urkunden ausser allem Zweifel.

Dieses Dietrichs von Schwingen wird vor und nach der Mitte deS zwölften Jahr-hunderts vielfältig gedacht; bald findet er sich mit dem: von, bald ohne dasselbe genannt»Nach ihm haben wir Niemanden seines Geschlechtsnamens in baycrscheu Urkunden be-merkt, vielleicht verpflanzte sich das ganze Gcsippe anders wohin, denn die damals gegenden in Deutschlands Geschichte so berühmten Heinrich ergangens Reichsacht, und das wi-drige Schicksal des mächtigen Fürsten, zwangen ohne Zweifel manche Edcle, die es mitdemselben hielten, wie ihn, ins Elend zu wandern, und man weiß, daß Pommern dengröstcn Theil seiner deutschen Bcvölkcrer jenen Verwirrungen zu danken halte»

Keine andere Spur als der blosse Name eines Guts ist mehr übrig, daß unterden Fahnen jenes Eroberers von Mecklenburg vielleicht auch Sliwin etwas in dem be-zwungenen Lande überkamen. Aber noch blühen die Nachkommen derer, welche in derMark und in Pommern ein neues Eigenthum fanden.

Manche adcliche Geschlechte ficht man damals in diesen dreyen Provinzen zugleichausgebreitet; das von lA-cheneburg, das von Vlankenburg, das von N)alo!eben undandere waren es; noch grösser hingegen ist die Menge derer, die sich zu derselben Zeit bloöin der Mark und in Pommern wahrnehmen lassen» Zum Beyspiel: Röchen, — ZAck-

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(1) S. Pekkensteiu.