Anhang für den Koch im Felde. 127
mie nicht ordentlich geführt, wie wäre es mirmöglich gewesen, täglich vier bis fünf Schüsselnwarme Speisen zur Tafel zu geben?
Zum Fortbringen der Küchengeräthe undVorräthe erhält der Koch einen Wagen, dermit einer Schoßkelle versehen ist. Daraufkommt zu stehen: Zwey gut gearbeitete, mit vSchlössern versehene hölzerne Kasten mit Fä-chern zu den trockenen Provisionen als, Zucker,
Salz, Mehl :e.; vier Körbe, nicht zu groß,daß sie zwey Menschen bequem auf-und abpa-cken können. Jeder derselben hat drey Fächer,muß inwendig mit Drell ausgefüttert, der De-ckel mit Leder überzogen und zum Verschließeneingerichtet seyn.
In den ersten Korb kommt das kupferne Ge-schirr, sechs Casserolle mit sechs tiefe Deckel undsechs Interims-Deckel; sie müssen alle in ein-ander passen. In das zweyte Fach kommen dieBouillon-Kessel, die gleichfalls in einander pas-sen müssen. In das dritte Fach setzt man dreykupferne und gut verzinnte Menagen mit De-ckeln und Zwischensätzen. Die Menagen müs-sen an beyden Seiten mit zwey Schrauben,die zugleich durch die Deckel und Zwischensätzegehen, fest geschroben werden können; sie sindsehr zu empfehlen. Daneben packt man Löffel,Reibeisen, Deckel, Mörser«, und dergleichen.
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