Anhang für den Koch im Felde.
Gemüse:e. halten, und nie den concentrirtenBouillon ganz ausgehen lassen. Auch daß im-mer gutes Brot herbey geschafft werde, ist desKochs Sorge.
Wenn ein langer Marsch auf den folgen-den Tag vorauszusehen ist, und man vermu-then kann, erst spät in das neue Lager oderQuartier zu kommen; so muß der Koch denAbend zuvor Rindfleisch und andere Sachenabkochen, und wenn sie kalt geworden, in diedazu bestimmten Menagen thun, damit denkünftigen Mittag die Tafel nicht zu spat ge-halten werde.
Der Koch muß acht geben, daß alle dieBedürfnisse zur Küche in dem Quartiere, wogekocht wird, sogleich pünktlich und richtig be-zahlt werden, auch nicht leiden, daß die Kü-chenleute sich unerlaubte und schmutzige Vor-theile zu machen suchen. Mit dem Küchen-feuer muß man ganz besonders auf den Dör-fern sowohl, als in den kleinen Städten dieallergrößte Vorsicht nehmen, damit kein Un-glück durch Feuer entstehe. — Da in denmeisten Häusern die Feueranstalten schlecht sind,so thut der Koch wohl, wenn er sogleich denRuß im Schornsteine, so weit es in der Ge-schwindigkeit geschehen kann, abfegen läßt,damit er nicht bey entstehendem Feuer wegen
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