Von eingemachten Früchten.' 109
läßt sie fünf Tage stehn. Ist die Frucht nichtmehr warm und dampft nicht mehr, so gießtman guten Franzbranntwein dazu, ungefährden dritten Theil der Portion des Eingemachten.Z. E. vier Pfund Obst, vier Pfund Zucker undvier Pfund Franzbranntwein. Wenn die Früchtein Glaser gefüllt sind, so werden diese mit einerBlase oder große Pfröpfe recht fest zugebunden.
9. Kleine grüne Pomeranzen.
Man nimmt die Pomeranzen, wenn sieso groß wie eine Haselnuß und frisch vomVaum genommen sind, und legt sie vierzehnTage in frisches Wasser. Taglich muß manaber frisches Wasser darauf gießen. Dannläßt man sie mit kaltem Wasser weich kochen,zieht sie dann wieder in kaltes Wasser, damitsie kalt werden, legt sie nun auf eine Serviette,wiegt sie, und nimmt zu einem Pfund Pomeran-zen 1^ Pfund Zucker, kocht diesen auf einemmessingenen Confitür-Kessel mit etwas Wasser,bis er den Faden am Schaumlöffel zieht. DiePomeranzen thut man in einen steinernenTopf, gießt den kochenden Zucker darüber undläßt sie so vier Tage stehn. Dann gießt manden Syrup ab und kocht ihn ganz dick, gießtihn wieder über die Pomeranzen. Sie haltenso sich viele Jahre.
11.