Druckschrift 
2 (1802)
Entstehung
Seite
108
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ic>8 Zehntes Stück.

7» Essig- Pflaumen und Kirschen.

Die Frucht wird behutsam vom Baumgepflückt. Von den Kirschen werden die Stielehalb abgeschnitten. Die Pflaumen müssen ihrBlau behalten. Die Früchte müssen auch reifund vollkommen seyn. Sie werden in Glaserrangirt und auf ein Quart Essig wird ein PfundZucker genommen, nebst Nelken und Zimmet.Dieß wird abgekocht; wenn es kalt ist, wirdder Essig :c. darüber gegossen. Nachdem dasGefäß, in das sie gefüllt werden, oben mitHolz oder einem Span bedeckt ist, wird es mitBlase zugebunden.

8. Branntwein-Früchte.

Dazu nimmt man das auserlesenste Obst/z. E. Aprikosen, Eyerpflaumen, Mirabellen :c.Aepfel und Birnen, die jedoch geschält werden.Man nimmt an Gewicht >o viel Zucker, als dieFrüchte schwer sind. Von dem Zucker machtman einen Syrup und läßt damit die Früchteein Mahl aufkochen, dann bleiben sie in einerTerrine fünf Tage, mit Papier zugedeckt, stehn.Dann wird der Syrup wieder abgegossen undkurz gekocht. Ist das geschehn, so läßt mandie Früchte damit noch ein Mahl aufkochen. Siewerden wieder in die Terrine gethan, und man

läßt