Druckschrift 
2 (1802)
Entstehung
Seite
106
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ic>6 Zehntes Stück.

Tuch von Multon oder durch einen Beutel laufen.Hierauf wiegt man ein Geschirr, thut den Safthinein, wiegt es wieder, rechnet das Gewichtdes Geschirrs ab, nimmt eben soviel Zucker,als der Saft wiegt, verkocht ihn mit einemMaße Wasser und dem geschlagenen Weißen ei-nes Eyes; dieß bewirkt, daß sich der Zuckergut klart. Ist der Zucker wie Syrup, so thutman den Saft.dazu, schäumt ihn gut und laßtihn sackt durchkochen. Dann probirt man da»von auf einem zinnernen Teller, ob er steif ge-nug ist. Ist dieß, so füllt man ihn in warmeGläser, und bindet sie den andern Tag zu.Von Johannisbeeren wird der Gelee ^eben sogemacht.

4. Himbeeren und Johannisbeeren-Eßig - Syrup.

Nimm sechs Pfund Himbeeren, reinigesie, thue sie in einen Topf und gieß ein Maßrecht starken Weinessig darauf, und laß sie soacht bis zehn Tage im Keller stehn. Dannnimm sechs Pfund Zucker, reibe ihn fein, undthue ihn nebst den Himbeeren in ein weißver-zinntes Casseroll, laß dieß zusammen einigeMahl aufkochen, schäume es gut und dann laß esdurchein leinenesTuchlaufen. In einemirdenenGeschirr läßt man es kalt werden, dann wird

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