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Achtes Stück.
z. Baum-Torte.
Es wird dazu dieselbe Masse, wie zumBaumkuchen gebraucht. Jedoch ist die Hälftedazu schon hinreichend. Um sie zu backenstreicht man einen blechernen Rand mit Butteraus, bestreut ihn mit geriebener Semmel.Dann schneidet man von Papier einen Boden,setzt den Rand mit dem Papier in eine Torten«pfanne, thut die Masse hinein, streicht sie auseinander, in der Dicke eines Pfeifenstiels, backtdieß gahr, thut wieder so viel darauf nimmtnun unten das Feu«, weg, und backt es vonoben gahr. So fahrt man fort, bis die Masseverbraucht ist. Wenn der Kuchen kalt ist, soüberzieht man ihn mit einer Glace und belegtihn jmit Confitüren.
4. Wiener Torte.
Man rührt ein Pfund ausgewascheneButter mit zehn Eyern zu Schaum, thut als,dann ein Pfund gestoßenen Zucker, ein Pfundfeines Mehl, etwas Muskaten-Nuß, Citronen-Schale und zuletzt den Schnee von dem Eywcißdazu. Diese Masse streicht man auf fünf Bo-gen Papier, giebt ihnen «eine runde, oder ovaleForm und backt sie gahr. Wenn diese Deckelkalt sind, so werden sie mit verschiedenen Con-
fitü-