Druckschrift 
2 (1802)
Entstehung
Seite
65
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Von verschiedenen Backwerkett. 6A

Butter begossen. Daß Weiße von den achtzehnEyern wird zu Schnee geschlagen und zu demTeig geführt/ der so flüssig wie eine Klareseyn muß. Ist der Baum heiß; so wird ermit der Masse begossen, und sd geschwind her-umgedreht/ daß sie zackig wird und beynahegahr ist. Daim wird der zweyte > dritte Undvierte Guß wiederhohlt, bis die Masse ver^braucht ist. Sollte sie am Ende zu dick seyn>so wird ein wenig Sahne nachgegossen. Wennder Kuchen gahr ist, so kann man ihn mitZucker bestreuen und diesen am.Feuer glacieeN.Zuletzt wird er vorsichtig abgenommen und MißMandelspänen servirk-

2. Baumkuchen mit Chokolade.

Man nimmt ein Pfund Zucker und eitiPfund Butter vier und zwanzig Eydotter, HPfund Chokolade> S Pfund getrocknetes, gesto^ßenes und fein gesiebtes/ schwarzes Brot/Gewürz und ^ Pfund Mehl. Uebrigensverfahrt man damit wie bey Nr. i. ZuletztNimmt man den Schnee von dett vier Und zwan-tzig Eyetn und die gehackte Citronen - Schale»Endlich wird er wie Nr. t. begossen und gebak-ken. Beym Begießei^wird alle Mahl ein Caftseroll-Deckel untergehalten, damit von der Massse nichts verloren gehe.

ZKeiM Theil» 3»