Druckschrift 
2 (1802)
Entstehung
Seite
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Siebentes Stück.

Schrot und deckt dann das Faß mit einem Tuchezu. Wenn die zwey Tage verflossen sind, sodrückt man das Schrot mit den Händen, daßder Saft davon abgesondert wird. Die flüs-sige Masse wird durch ein Sieb gegossen. DasFaß wird gereinigt, und die Masse wird wie-der hineingethan. Dann gießt man noch ei-nige Maß kaltes Wasser dazu, und laßt es wie-der vier und zwanzig Stunden stehen. Dasdünne Wasser wird dann behutsam abgegossen.Man gießt wieder kaltes Wasser darcnif undläßt es bis zum andern Morgen stehn, dannwird alles Wasser rein abgegossen. Die dickeMasse t^t man nun in ein großes Casseroll,gießt zwey Quart fnschgemoikene Milch darauf.Es wird auf gelindes Kohlenfeuer gesetzt undsachte gerührt, so fährt es zusammen undscheidet sich von einander. Nun gießt man essacht auf ein Sieb. Das Weiße, was durch-läuft, ist das Edle, das Graue was zurück im Sie-be bleibt, wird gleich weggeworfen. Nun thutman H Pfund Zucker in das Weiße, rührt es,wie den Flamary, auf Kohlenfeuer ab undthut es in Formen und setzt es auf das Eiß- Mankann dieseSpeise auch mitSahneundZueker essen.

14. Creme von Sajo.

Man nimmt ^ Pfund Sajo, wascht ihn,laßt ihn warm am Feuer ziehn, giebt ihm eini-ge