Druckschrift 
2 (1802)
Entstehung
Seite
19
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Von Gelee und blane Manger. 198. Kraft-Gelee.

Man kocht ein altes Huhn mit vier PfundRindfleisch zn?ey Stunden, legt dann noch vierPfund Kalbfleisch und vier Kalberfüße hinzu,und läßt das Ganze min noch zwey Stundenkochen. Nun gießt man den Bouillon durch ei-ne Serviette, und nimmt alles Fett ab in einCasseroll, giebt dazu4Quarr Franzwein, Ge-würz, Salz, vier Citronen, den Saft davon,und klart es mit Eyweiß. Wenn es aufkocht,so gießt man es durch einen Gelee-Beutel. ^ Eswird für Wiedergenesende, und zu PastetenM Aspic gebraucht.

9. Blanc Mangel'.

- Man klopft, und löst vier Loth Hausensblase mit H Maaß Wasser auf. Fernerkocht man zwey Quart Milch ab, diese gießtman zu der Hausenblase, nebst ^ Pfund süßerund einem Loth bitterer Mandeln, H PfundZucker, etwas Zimmet und Citronen - Schale.Hat dieses alles eine Weile gekocht; so wird esdurch ein Tuch gerungen und abgekühlt in Foriwen gegossen.

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