Von Gelee und blane Manger. 17
läßt sie an einem warmen Ort langsam ziehen,bis sich die Hausenblase ganzlich aufgelöst hat.Dann gießt man ^Bouteille Rheinwein, Citro,nen-Schale, Zimmet und ein Pfund Zucker dar-auf, laßt dieß, ohne es mit Eyern zu .klaren,i durchkochen. Ist das geschehn, so gießt manes durch eine Serviette, thut dazu den durch-^ gegossenen Saft von acht Citronen, zwey Wein-glaser Arac, füllt ihn nun in Glaser oder Tas-sen, giebt ihn kalt und trübe auf die Tafel.Dieser Gelee sieht nicht so schön aus, wie dergeklärte, schmeckt aber besser, weil die Citro-nen ihren reinen Geschmack behalten.
Die Himbeeren werden durch ein Siebgerieben, dann wird der Saft aufgekocht , ab,geschäumt und durch ein wollenes Tuch geklärt.Hierauf nimmt man -zu einem Pfund Saft einPfund Zucker, läßt ihn damit klar und kurzkochen, bis er zu Gallert wird und giebt ihnso in Gläsern.
5. Johannisbeeren-Gelee.
Wird wie der Himbeeren - Gelee Ne. 4«zubereitet.
Zweyter Theil. R 6.
4. Himbeeren - Gelee.