Zweytes Stück.
Eyern das Weiße miteinander durchgeschlagen,und zuletzt daran gethan,, dann damit aufge-zogen, damit es auf gelindem Feuer zusaimmenfährt, so daß das Eyweiß käset und so die !Klärung erfolgt. Hierauf läßt man es durcheinen Gelee «Beutel oder eine Serviette laufen,damit es ganz klar wird, und giebt es nun inFormen, oder Gläsern.
Die Farben,.macht man verschieden, alsblau von Violen, gelb von Eydottern, grünvon Spinat :e.
Soll das Gelee aus der Form gestürzt wer-ben', so, halt man sie vorher in lauwarmesWasser. »
2. Gelee von Kalberfüßen.
Man zerhaut ächt S'tück Kälberfüße, undsetzt sie mit drey Maaß kaltem Wasser ans Feu-er, läßt sie bis zur Hälfte 2H Stunde einkochen.Wenn das Fett oben abgenommen ist; so wirdder Fond durch eine Serviette gegossen. Erwird statt des Hirschhorns gebraucht, undman verfährt damit wie No. 1.
' ^ ^ '
z. Pnnsch-Gelee von Hausenblase.
Man klopft vier Loth gute, weiße Hau-senblase klein, gießt ein Quart Wasser darauf,
' laßt 5