Druckschrift 
2 (1802)
Entstehung
Seite
12
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12 Erstes Stück.

14. Hospot mit Hammelschwanzen.

Man brasirt vier Hammelschwanze bey-pah gahr. Kocht zwey Pfund magern Speck,zwey Pökel - Schweinezunge ab. Hier-auf tress.rt man dasselbe Wurzelwerk wie No.4. zur Chartreuse, und zieht auch ein PfundMaronen ab. Die Wurzeln, Kohl zc. werdenin Wasser ein Mahl aufgekocht. Die Schwän-ze, die Zunge und der Speck, wird in guteproportionirte Stücke geschnitten. Ist diesesgeschehen; so nimmtman einen irdenen, inwen-dig lcikirten neuen Schmortopf, der einen pas-senden Deckel hat, und kocht ihn- gut aus.Mit dem Vorbenannten wird er nun angefüllt.Dazu thut man nun etwas Salz, Pfeffer,Gewürz, Zucker, die Braise von den Ham,melschwanzen und recht starken Jus. Der.Topf wird zugedeckt, mit Teig beklebt und zweyStunden in den Backofen gesetzt. Vor demAnrichten wird er geöffnet und das Fett abge-füllt. Dann giebt man etwas Coulis darüber.Der Topf wirb in eine weiße Serviette ge-wickelt und so auf die Tafel gegeben.

15. Ein großen Karpfen als Re-

lever mit Ragout.

Dieß Gericht ist nur für eine große Ge-sellschaft und theuer. Der Delicatesse wegen wird

er