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Hessisches Kochbuch
Entstehung
Seite
266
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26tZ Das Einmachcn verschiedener Gemüse.

löst dieses vollkommen darin auf, gießt Maas recht guten sauernEssig darunter (ist er dieses nicht, so nimmt man mehr), läßtalles zusammen recht heiß und dann wieder kalt werden, und gicßtes über die mit denen im vor. Art. genannten Sachen in dasFaß gelegte Gurken, die man dann wie bekannt verwahrt.

7KK. Dritte Art.

Man legt die Gurken mit denen im vorletzten Artikel er-wähnten Sachen in das dazu bestimmte Faß, und gießt dann dasauf angegebene Art bereitete Salzwasser siedend heiß darüber,drückt sogleich den Spund darauf und legt das Faß in kaltesWasser, so daß es ganz davon bedeckt ist. Nach 12 Stundenhebt man es heraus, trocknet eS ab und verwahrt es im Keller.Eine Hauptsache bei jeder Art Gurken einzumachen, ist, daß manoft nachsieht, ob die Brühe noch hinreichend darüber hergeht, nndim Fall es nicht sein sollte, Salzwasser in dem angegebenen Ver-hältniß zugießt.

767. Vierte Art.

Auf 1 Maas frisches Brunnenwasser nimmt man 1 Schoppenrecht guten Obst- oder Weinessig, 2 Loth Salz, Dill, Weinrankenund Blätter, und geschnittenen Mcerrettig, und verfährt übrigenswie im Art. 7(?4 beschrieben. Je eher die Gurken nach dem Ab-pflücken eingemacht werden können, je besser ist's. Manche liebenes anch, wenn etwas kleine Zwiebelchen dazwischen gelegt werden.

7K8. Kleine Essig - oder Pfeffergurken.

Hierzu nimmt man nur die kleinen letzten Gurken, von denenman nicht hoffen darf, daß sie noch die vollkommene Größe erreichen,es müßte denn sein, daß man so großen Vorrath im Garten habe,daß man doch noch genug zum Zeitigen übrig behielt; in diesemFall nimmt man auch schon früher kleine, höchstens einen Fingerlange Gurken, wäscht sie sorgfältig, trocknet sie ab uud legt sieschichtweite mit ganzem Gewürz, Lorbeerblätter, geschnittenem Meer-rettig, Estragon uud kleinen Zwiebeln, entweder in kleine Fäßchenoder in Steintöpfe, gießt dann gesalzenen und abgekochten Essig