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Neue Baukunst in den Rheinlanden : [eine Übersicht unserer baulichen Entwicklung seit der Jahrhundertwende]
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an der Hand des Lageplanes den örtlichen Gegebenheiten vor Beginn der Arbeitennach (Bild S. 142). Festgelegt waren rechts und links von der HohenzollernbrückeKaserne und Messebauten. Beide sollten erweitert werden, der eine Bau durchAnbauten, der andere durch Umbauten um den ganzen Baukern herum. Fernerwar gegeben am Eingang zur Festwiese, die zumNiederrheinischen Dorf" führt(Bild S.96ff.), Kreis' Teehaus von der Kölner Werkbund-Ausstellung 1914 auf einemehemaligen Fort (Bild S. 102), dahinter der formale Garten. Abel faßte Teehausund Ausstellungshallen zusammen in dem großen Garten- und Wasserrund, dort,wo der Rhein am stärksten ausbiegt. Aus dem Rund ergab sich von selbst im Hinter-grunde gegen den Eisenbahnkörper die halbkreisförmige Anlage des Staatenhauses,Das Rheinrestaurant unmittelbar am Strom ist über die Gartenanlage orientiertzum Teehaus. Der hohe Eckturm am Gartenrondell ist der Angelpunkt zu denlanggezogenen Ausstellungshallen (Bild S. 147). Von hier aus zur Kürassierkaserneeine bequeme Promenade unter der Hohenzollernbrücke bis zur neuen Hängebrücke,zu der Stufen hinaufgeleiten. Also ein formaler Zusammenhang ist wohl gegeben.Gegenüber der malerisch belebten Turm- und Giebellinie des linken Rheinufers,und diese sollte keine Konkurrenz erhalten, was auch schon Fritz SchumachersStadtbebauungsplan 1923 vorgesehen hatte 1 , war auf dem rechten Ufer eine ruhige

1 Fritz Schumacher,Köln Entwicklungsfragen einer Großstadt", 1923.

Köln-Deutz.

Rheinisches Museum. Blick aus dem südlichen Treppenhaus auf den Nordflügel. Erbaut 1927 von Adolf Abel.

Vgl. Bild S. 144.