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sofort eine andere, wenn die Siedlung nahe an die Stadt heranrückt, wenn sie sichstädtebaulich mit ihr binden soll, wenn der Wert des Bodens zwingt, statt idyllischerAusbreitung, in die Höhe zu bauen. Auch dafür gibt die Kruppsche Bauverwaltungein interessantes Entwicklungsbeispiel, zeitlich entsprechend den verschiedenenBauetappen der besonderen Bauaufgaben auf dem Altenhof, in der Anlage desAlfredshofes, unweit der Kruppschen Werke. Da ist ein älterer Teil aus denJahren 1894—1899, erweitert 1907—1910; dann ein neuerer Teil, der von 1914 bis1918 reicht. Der älteste Teil begann, wie der Lageplan auf S. 62 zeigt, in alter sche-matischer geradliniger Planung mit Einzel- oder Doppelhäusern. Dann suchte mansich nach Norden in geschlossener Bauweise dem fallenden Gelände anzupassen.Die baumbestandene Talmulde mit dem alten Küngsburgerhof wurde beibehaltenund als Parkanlage ausgestaltet, dann in höheren Bauten Anschluß gesucht an dieangrenzende dreigeschossige städtische Bauweise. Für das Studium der beab-sichtigten Raumwirkung der Plätze und Straßenbilder, abwechselnd nach den
Essen — Altenhof.
Partie aus der Bebauung der Gußmannstraße bei B auf dem Lageplan S. 46.
(Vgl. Bild S. 50 u. 53.) Erbaut nach 1900. Baubüro Fried. Krupp, A.-O.
Baurat Dr. Robert Schmohl.