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Straße. Hier mußte ein formaler Anschluß an dreieinhalbstöckige Wohnbauten undan zweieinhalbstöckige der benachbarten Katharinenstraße gefunden werden in einernunmehr geschlossenen Bauweise der zu einem Platz ausgebauten Gußmannstraße,die geschickt in den Geschoßhöhen den Übergang von der hohen Häuserzeile derRüttenscheider Straße zu den verstreuten, niedrigen Wohnhäusern des Altenhofsvermittelt (Bild S. 50, 53). Dadurch kommt auch die evangelische Kapelle erstrecht zur Geltung (Bild S. 50, 51). Die Außengliederung der Häuser an der Guß-mannstraße ist ruhiger geworden, ordnet sich der Gesamtplanung des Platzesunter und der Absicht der geschlossenen Raumwirkung und der Vermittlungzwischen Rüttenscheider Straße und der älteren Bebauung des Altenhofes.
Bei der Bebauung des Teiles östlich vom Park hinter den Erholungshäusern,1907 begonnen, wird die Außenarchitektur noch schlichter. Man beschränkt sichauch, im Gegensatz zur ersten Anlage mit ihren verschiedenen Grundrißentwürfen,auf bestimmte Typen. Der Reiz des neuen Teiles besteht darin, dem bewegtenGelände sich anzupassen und den vorhandenen Baumbestand möglichst zu schonenund die einzelnen Platz- und Straßenbilder räumlich geschlossen zu gestalten. Dasverlangt schon für die Einzelbauten möglichste Zurückhaltung. Aus der Natur desGeländes ergeben sich dann von selbst die Punkte, die durch bewußte Stellung desGiebels oder einen Verbindungsbau oder besondere Ecklösungen sich einrahmendoder herausragend etwas hervorheben sollen. Es handelt sich um eine malerischeMassenkomposition mit wenigen Hausbautypen, das alte Geheimnis der Wirkung
Essen — Altenhof.
Baugruppe A an der Gußmannstraße auf Lageplan S. 46. Erbaut nach 1900. (Vgl. Bild S. 56a). Im Hinter-grund Evangelische Kapelle. (Vgl. Bild S. 48.) Baubüro Fried. Krupp, A.-G. Baurat Dr. Robert Schmohl.