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Neue Baukunst in den Rheinlanden : [eine Übersicht unserer baulichen Entwicklung seit der Jahrhundertwende]
Entstehung
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Einige Sätze vonihm aus BerdrowsBuch veranschau-lichen das besser alslange Auseinander-setzungen. Ende der50er Jahre zu sei-nem FabrikmeisterStrucksberg, der diewagemutigen Bau-unternehmungenseines Fabriksherrnnicht mehr verstand:Sieh mal, Strucks-berg, meine Fabrikist ja keine Fabrikwie andere, das sollja einmal eine große,ganz große Gemein-de werden! Und zueiner solchen Ge-meinde, da gehörendoch auch Kircheund Schule dazu!"Das war damals, alsAlfred Krupp denBau desHammerFritz" entwarf undalle Welt sagte:Nun ist der Krupp verrückt geworden!" Wie viele Kirchen und Schulen hat seit-dem nicht die Firma Krupp in ihren Wohnsiedlungen errichtet! Dann in einem Briefevom Jahre 1865 (!) an seine Werkleitung:Wäre es wohl geeignet, bei der notwendigwachsenden Zahl solider Handwerker (d. h. der handwerklich ausgebildeten Werk-angehörigen) darauf zu sinnen und durch befähigte Architekten Entwürfe machen zulassen für Familienwohnungen auf eigenem, bestgelegenem Boden des Etablissements(d. h. der Gußstahlfabrik), da, wo die Wohnungen bequem sind und niemals die Er-weiterungen der Anlagen genieren können? ... Ich glaube, daß ein großes Opfergebracht werden muß ... Niemals hat der Arbeiter soviel Geld verdient als jetzt;es ist also nicht der geringe Lohn, der ihn unzufrieden macht, sondern der geringeGenuß von der Menge von Geld, namentlich die hohen Mieten und das teure Kost-

Essen Altenhof.

1907. A. E. Brinckmann,Kruppsche Arbeitersiedlungen" inKleinbauten und Siedlungen",zusammengestellt von C. H. Baer. Verlag von Julius Hoffmann, Stuttgart o. J. HermannHecker,Der Kruppsche Kleinwohnungsbau". Heimkultur, Verlagsgesellschaft m. b. H.,Wiesbaden 1917.Führer durch die Essener Wohnsiedlungen der Firma Krupp." Essen 1920.