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1 (1911) Von Justinian bis zur Mitte des zehnten Jahrhunderts : mit Index
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Quaestiones grammaticae im Bern. 83. 477

fuisse dicaculum == c. 25) angeführt. Smaragd wird getadelt p. 185, 32 quodnimis male in Smaragdo dicitur: ab origine quos praescivit bonos praedesti-naüone reddit beatos. Da nun Ermenrich von Ellwangen in seinem Brief anGrimald nicht nur die beiden Alchvineverse aushebt, sondern auch (MG.Ep. 5, 544, 15. 26 f. 34 ff. 40 ff.) wohl ganze Stücke aus den Quaestiones ab-schreibt (p. 176, 35177, 4. 173, 35174, 3) und dieser Brief zwischen 850und 855 verfaßt ist, so kommt man also noch in die erste Hälfte des 9. Jahr-hunderts. 1 ) Der Ort der Abfassung ist jedenfalls Altumvillare (Hautvilliers)nach 184,35 quique cum ceteris lumc locum nimia prorsus absurditate fatui-tatis Altivillare appellas; der westfränkische Ursprung ergibt sich schon ausden Namen p. 178,6 ff. Corbeia (Corbie), Altumvilare (Hautvilliers), Sparnacus(Epernay), Troia (Troyes), Carisiacus (Quierzy) Die Schenkung nachRheims:am Unterrand von f. lb und 2 a steht ,Liber fratris Emmonis dono Teut-boldi ad obsequium sancti Remigü scripsit Uli partim frater Uuarinus partimHemardus dermis. Germanische Wörter stehen p. 182, 25 Ergo itaque igitarconkinctiones in Latinum habent sensum et illud significant quod vulgo diciturgers, iam quia sie est : gers faciam; 2 ) 182,29 Nola et campanella unum estkiest schüla.

An manchen Stellen kritisiert der Verfasser seine Quellenschriften oderverhält sich dem Stoffe kritisch gegenüber, wie 177, 34 vador, vero idestfiele dico, quia subobscura glossaest, oder 176, 4ff., wo er'gegen Priscian 6,18, 93(8, 1, 5) ebenso unglücklich polemisiert, 3 ) wie Priscian das n in coniunxerklärt; ferner 180, 27 ff., wo er die Erklärung Priscians von Aen. 1,573annimmt und die des Donat oder Servius verwirft, oder 185, 321, wo ersich gegen Smaragdus wendet. Die Literatur, die der Verfasser zurUnterstützung seiner Behauptungen anführt, ist ziemlich reichhaltig. Vongrammatischen Schriften führt er an besonders Priscian, dann Augustin,Donat, Caper, Servius, Cassiodor in Verbindung mit seiner Quelle Papirian,Audax, Agroecius, Virgilius Maro, Isidor und Beda, also alles spätere Schrift-steller. Von christlichen Nichtgrammatikern zitiert er aus den Kirchen-vätern, aus Paulin von Nola, Sulpicius Severus und Innocenz I. (Briefe undDekretalen). Geläufig sind ihm die christlichen Dichter, auch Aldhelm(p. 186,3). Dagegen kennt er, wenigstens nach den Exzerpten bei Hagen,aus der heidnischen Poesie nur Terenz, Vergil, Horaz und Avian. 4 ) Außer-dem kennt der Verfasser Catonis nomina, musarum (Anth. lat. 664), vonwelchem Gedicht er p. 174, 6 ff. die Verse 8. 7 in der aus den Hss. bekanntenUmstellung anführt. 5 ) Zu bemerken ist, daß die beiden getrennten Teile,die ohne Zweifel demselben Verfasser angehören, manches Gleiche enthalten,vgl. Hagen, Anecd. p. Cllf., und daß der zweite Teil sich besonders mit der

*) Daher ist der Hagen p. CV genannte ältesten Nominativformen des Namens steht;

re.ri??MtfoKM/c?isjedenfallsLudwigd.Frornme. | p. 182, 30 und 185, 24 der Genetiv Avieni.

2 ) Das folgende sie inde dieuntur inla- B ) Das Gedicht steht z. B. im Valentian.tirae semper entspricht nicht ganz dem Inhalt 393 s. IX und 394 s. X. Da bei HagenvonDiomedes bei Keil, GL. 1,416,9.12.17 ff. 1 p. 172188 aber nur ein Bruchteil des Ganzen

3 ) Woher er zu seinem Beweise das Wort I abgedruckt ist, läßt sich zu einem wirklichen

mngo genommen hat, weiß ich nicht.

4 ) Avienius p. 174,15, was Hagen imText hätte behalten sollen, da hier eine der

Bild über die Quellen des Autors noch nichtkommen.