Beda.
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nämlich die Vita Sebbi regis, die Vita der Ethelburga, des Furseus, desCuthberth und vielleicht die Gregors des Großen, von einem Mönchein Streoneshalch geschrieben. 1 ) Endlich gibt er 5, 16. 17 Auszüge ausAdamnanus, über den er 5, 15 eine ausführliche Notiz bringt. Allerdingssind diese Auszüge erst dem Liber de locis sanctis entlehnt.
Fortleben, Handschriften: Das Werk wurde von den englischen Geschicht-schreibera des Mittelalters sehr stark benutzt, da es für lange Zeit die einzige einschlägigeQuelle bildete. Aber auch auf dem Festlande ist es viel ausgeschrieben worden, wenn auchhier wegen des Stoffs viel weniger Veranlassung vorlag, z. B. in den Annales Vedastini undbei Widukind, auch im Anon. Mellicensis. s. Ettlingers Ausg. S. 25 f. Freilich hat es auf demFestlande nicht die große Verbreitung gehabt wie die chronologischen Schriften Bedas, eswird s. IX und X erwähnt in Reichenau (B. 6, 340), St. Gallen (B. 22, 203), Lorsch (B. 37, 268),Murbach (Straßb. Philvers. 267) 182; Visionenexzerpte aus der Kirchengeschichte hatteman s. IX in Reichenau (ß. 10, 5). Im 9. Jahrb.. verfaßte König Alfred eine angels. Ueber-setzung des "Werkes, schon von Aelfric um J. 1000 genannt; sie stützt sich auf einenText der C-Type (Tiber. C. II), s. ed. Plummer p. CXXVIIIf. Hss.: Cambridge. Univ. libr.Kk.V. 16 s.VHI (vielleicht aus Echternach), Namur 11 s.VIII (aus St. Hubert), Mus. Brit.Cotton. Tiber. A. XIV s.VIII und Cotton. Tiber. C. II s.VIII (mit angels. Glossen); s. ed. Plum-mer I p. LXXXVl—XCIV, andere Hss. dort p. XCVIII—CXXV1II. Ueber frühere Ausgabendaselbst p. CXXIXff. und LXXX—LXXXIII. Erste kritische Ausg. von Smith, Cambr. 1722,beste Ausg. rec. Carolus Plummer, Oxon. 1896, II. Allgemeines: Schoell, De eccles. Brit.hist. fontibus; besonders die Introduktion bei Plummer I p. IX —LXXIX.
Historia s. abbatum monast. in Wiremutha et Gyruum etc.Eine Ergänzung zu seiner Kirchengeschichte gab Beda in der Geschichtedes Doppelklosters Wearmouth und Jarrow, die allerdings wohl geraumeZeit vorher geschrieben ist. Denn das letzte Datum in dieser Schrift istder Tod Ceolfrids und die Wahl Hvaetberts. Die Schrift ist eine derinteressantesten der Zeit, denn sie erzählt mit ziemlicher Ausführlichkeitvon dem Wirken Biscop Benedikts, der in jeder Beziehung für seine Stiftung
i in ausgezeichneter Weise sorgte. Er unternahm nicht weniger als fünfRomreisen und brachte jedesmal solche Gegenstände für sein Kloster vonder Reise mit, die in England noch nicht zu haben waren und mit denener die northumbrische Doppelstiftung äußerlich wie innerlich zu der zivili-satorischen Höhe der italienischen Klöster emporheben wollte. Besondersdas Leben dieses Begründers und ersten Abtes, aber auch das seiner Nach-folger Ceolfrid, Eosterwine und Sigfrid gewährt einen ungewöhnlich tiefenEinblick in die kulturgeschichtlichen Verhältnisse der Zeit. Und zugleich
: ist das Werk bei weitem die früheste geschichtliche Darstellung für einenglisches Kloster. Außerdem muß man anerkennen, daß sich die Schriftauch heute noch gut liest und daß Beda insofern mit Geschmack verfahrenist, als er jedes Wundermaterial ausgeschlossen hat.
Das kleine Werk wurde fast wörtlich ausgeschrieben in einer anonym überliefertenGeschichte des Doppelklosters (ed. Plummer 1 p. 388—404, cf. p. CXLf.) und wird in altenKatalogen nur in Durham 1395 erwähnt: Surtees society publ. 7, 55. 56 (zweimal) und 66; dieeine der dortigen Hss. ist die heutige Hs. Durham B. II 35 s. XII. Handschriften: Harlei. 3020s. X. Digby 112 s. XII. Cotton. Tiber. D. III s. XII. Durham B. II. 35 s. XII u. a., vgl. ed. Plum-
: mer p. CXXXII-CXXXVI1I und CVf.; über ältere Ausgaben daselbst p. CXXXVIIIf. Kri-tische Ausgabe: ed. Plummer 1, 364—387. Allgemeines: Ebert 1, 640f.; Werner a. a. O.
S. 221 f.
harn, quibus haec max/'me auctoribus äiäice-rim, breviter intimare curabo.
') Diese Vita gab aus Sangall. 567 herausF. A. Gasquet, A life of pope S. Gregory the liehen Quellen berichtenGreat (1904); s. Neues Archiv 31,728. H. Mo-
retus (Anal. Bolland. 26, 66—72) leugnet dieBenutzung und glaubt, daß der Biograph undBeda voneinander unabhängig nach münd-
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