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liehe Summe betrogen; und die Gall .... war jenen Tag, als siegetötet wurde, gerade im. Begriff gewesen, Tor Gericht deshalbKlage zu führen; auch hatte sie sich über das Betragen der Söhne• und ihre Drohungen beklagt. Man hatte am Abend des 17. denM. zur Ermordeten gehen sehen, auch hatten Zeugen gehört, wiedie beiden Söhne in der Nacht des 19. das Haus verliessen, undda einer der Brüder die Gartenthür offen gelassen hatte, wurde ervom anderen aufgefordert, sie zu schliessen, und zwar mit gutemGrunde, da dadurch die Entdeckung des Verbrechens verzögertwerden sollte'; es scheint auch, dass derselbe M. einige Tage darauf,Ereitag, den 19., die Thüre aufschliessen gegangen, doch wollte ernicht, dass dies jemand erfahre.
Als M., der geil und unzüchtig war, einmal Hand an einMädchen legen wollte, warf ihm diese vor, dass er sie wohl aucherdrosseln wolle wie die Gall . . . .; da erbleichte er und befahlihr, dass sie dies ja nicht wieder sage; nach der Aussage eines.andern soll er schliesslich gesagt haben: Ja, ich hob's gethan, aberniemand hat es gesehen.
Und dieser M. erwiderte, dass er seinen Bruder betreffs derErbschaft mit dem Beil habe bedrohen müssen.
Das Wichtigste aber ist, dass er in jenen Tagen einen Ver-trag abschloss und unter die Klauseln, die von der Auflösung desKontraktes handelten, auch eine aufnahm, welche die Möglichkeitseiner Inhaftierung ins Auge fasste. Auch wurde er von seinemBruder E. beschuldigt, der weniger kriminell beanlagt ist und des-halb auch weniger zum völligen Leugnen neigt.
Hier leistete nun die Kriminalanthropologie ganz unschätzbareDienste, wo es sich darum handelte, den Schuldigeren, oder besser,den eigentlichen Schuldigen aufzufinden.
M . . . ., der eine so traurige Vergangenheit hinter sich hat,zeigt den vollendeten Verbrechertypus: enormen Unterkiefer, Sinusfrontales und sehr starke Jochbeine, dünne Oberlippe, sehr grosseSchneidezähne, der rechte grösser als der linke, grossen Kopf mitmittlerer Kapazität, 1620 cc, stumpfes Tastgefühl, 40 rechts und2,0 links, also sensorischer Mancinismus, ferner motorischer Man-cinismus; alle diese Merkmale fehlen (mit alleiniger Ausnahme derSinus frontales und der starken Backenknochen) bei dem BruderF . . . . — Demnach war M . . . . derjenige von beiden, auf densich der Verdacht der Hauptthäterschaft zuerst lenken musste.
Warum soll man sich also an irgend eine fehlerhafte Einzel-heit halten, über die man wohl des langen und breiten schwatzenkönnte, die aber völlig verschwindet unter der ungeheuer grossenMenge der Thatsachen, welche die Übelthat darthun, und die sichso eng und genau an einander reihen, wie die bunten Steinchen